Dienstag, 6. Dezember 2011
Pilgern zum Bären-Grabstein
Friedhofskränzchen der Knut-Bürger
Der Grabstein des Bären
Bildergalerie ( 17 Bilder )
Geburtstags-Runde auf dem Friedhof am Knut-Gedenkstein (l.) und dem Grab seines Ziehvaters Thomas Dörflein. Alle „futtern“ Knuts Lieblings-Speise: Croissants.
Foto: Lebie
Im Zoo am Eisbärengehege packen Birgit Born (l.) und Waltraut M. ihre Blumen und Geschenke für Knut wieder ein, fürchten, dass sie von Mitarbeitern des Zoos wieder abgeräumt werden.
Foto: Lebie
Helga König (71) aus Charlottenburg und Karin Gude-Kohl (67, re.) Knuts-Denkmal-Stifterin
Foto: Lebie
Knuts Lieblingsspeise: Croissants
Foto: Lebie
Patrizia (40) aus Bolonia Italien
Foto: Lebie
Gedenken an Knut am Eisbärengehege.
Foto: Lebie
Der Gedenkstein für Knut.
Foto: Lebie
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Berlin –
Eisbär Knut war im März gestorben, doch in den Herzen seine Fans lebt er weiter. Am Montag wäre Knut fünf Jahre alt geworden und Menschen aus aller Welt pilgerten zum Eisbären-Gehege, um ihren Liebling zu feiern und zu gedenken. Die Stimmung schlug jedoch in Wut um. Weil Zoo-Mitarbeiter Blumen, Kränze und Bilder vom Wochenende bereits abgeräumt hatten.
Über 60 Knut-Anhänger, auch welche aus Dänemark, Schweden, Südafrika und Frankreich, waren bereits am Sonnabend in den Zoo zum Eisbärengehege gekommen. „Ihre Blumen, Geschenke, Herzen, selbst die Lilien, die gestern noch am Zaun steckten – alles ist weg!“, empört sich Birgit Born aus Wilhelmshaven.
Mit Knut verbindet die 50-Jährige eine ganz persönliche Geschichte. „2006, als Knut geboren wurde, erkrankte ich an Krebs“, erzählt sie. „Als ich das Eisbär-Baby mit seinem Ziehpapa Dörflein im Fernsehen sah, sagte ich: Knut, wir schaffen das!“ Ein Jahr später habe sie dann von der Krankheit genesen an Knuts Gehege gestanden und ihm zugerufen: „Siehste, wir beide haben’s geschafft!“
Knut-Grab neben Dörflein
Bildergalerie ( 21 Bilder )
Karin Gude-Kohl und Erika Dörflein weihen das Knut-Denkmal ein. Es steht neben Thomas Dörfleins Grab.
Foto: Volkmer
Fans legten Croissants, eine Lieblingsspeise von Knut, am Gedenkstein auf dem Friedhof nieder.
Foto: Volkmer
Ein altes Foto zeigt Karin Gude-Kohl, die Stifterin des Knut-Denkmals, mit Tierpfleger Dörflein.
Foto: Volkmer
Thomas Dörflein und Eisbär Knut waren ein Herz und eine Seele.
Foto: dpa
So haben Fans aus aller Welt Knut in Erinnerung.
Foto: dapd
Knut genießt die herrliche Winter-Sonne im Zoo. Das Foto entstand zwei Monate vor dem Tod des Eisbären.
Foto: dpa
Die Knut-Fans haben dem Eisbären eine Karte zum Geburtstag geschrieben. Sie danken ihm für die schönen Erinnerungen, üben aber auch harsche Kritik am Berliner Zoo.
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Auch Waltraut M. (66) aus Ludwigshafen, Inge Jondrup (64) aus Kopenhagen und Helga König aus Berlin sind enttäuscht. Damit ihre Geschenke nicht gleich wieder abgeräumt werden, wickeln sie Rosen, Chrysanthemen und den mit fünf Kerzen geschmückten Croissant-Kuchen – Knuts Lieblingsspeise – wieder ein und fahren nach Spandau, wo am Mittag auf dem Friedhof der Knut-Gedenkstein neben dem Grab seines Pflegers Thomas Dörflein († 2008), von dessen Mutter Erika Dörflein offiziell enthüllt wird.
Ein wirklich edler Stein. Weißer Marmor symbolisiert Eisschollen, in die Knut einen Tatzenabdruck hinterlassen hat. Grabstelle und Stein hat Karin Gude-Kohl bezahlt, 4500 Euro ausgegeben. Auch wenn die Geburtstags-Runde weiß, dass Knut nicht neben seinem Ziehvater begraben liegt, haben alle das Gefühl, dass die beiden endlich wieder vereint sind.
Knut-Kult um fünften Geburtstag des Stars
Bildergalerie ( 16 Bilder )
Knut-Kult um fünften Geburtstag des Stars
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dapd
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dapd
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dapd
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dapd
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dapd
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dapd
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dapd
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dpa
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dpa
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dpa
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dapd
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dapd
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dpa
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
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Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
Foto: dapd
Eisbär Knut kam am 5. Dezember 2006 im Zoologischen Garten in Berlin zur Welt. Da seine Mutter Tosca das nur 810 Gramm wiegende Junge nicht haben wollte, musste es die ersten 44 Tage nach der Geburt im Brutkasten verbringen. Tierpflegers Thomas Dörflein kümmerte sich um den Vierbeiner. Weltweit entdeckten Presse und Fans den verstoßenen Eisbären für sich und stürmten den Berliner Zoo.
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Was aber sagen andere Leute zu dem seltsamen Doppelgrab? „Das ist okay, Gefühle anderer Trauernder werden damit nicht verletzt“, sagt Bestatter Axel Andres (51). Friedhofsbesucher Werner Ekkert (73): „Jetzt sind Dörflein und Knut wieder vereint. Das ist gut so.“ Ein Mann von der Friedhofsverwaltung: „Entscheidend ist, dass die Würde des Ortes gewahrt bleibt. Die Dame hat das Grab ja nicht für ein Tier, sondern für sich gepachtet.“ Ähnlich sieht es die Katholische Kirche: „Knut und Thomas Dörflein sind wegen ihrer engen Beziehung und Beliebtheit natürlich ein Sonderfall“, sagt Bistums-Sprecher Stefan Förner.
Und wie entschuldigt der Zoo sein fixes Geschenke-Abräumen? Sprecherin Claudia Bienek: „Das war dem stürmischen Wetter geschuldet. Bilder und Briefe haben wir vorm Regen gerettet, werden sie einbeziehen, wenn nächstes Jahr im Zoo das Knut-Denkmal eingeweiht wird.“
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