Von Kindesbeinen an ist Tino Raband aus Treptow Fan von Bayern München. Jetzt tritt der 22-Jährige selbst gegen seine Idole an. Sein direkter Gegenspieler: Holland-Kanone Arjen Robben. Der Berliner schickt via KURIER Grüße gen Süden: „Arjen, ich zieh’ Dir die Lederhosen aus!“
Am kommenden Dienstag werden Tinos Füße zittern wie nie. Im Ingolstädter Stadion wird er mit dem „Paulaner“-Team gegen Rekordmeister Bayern München antreten – live im Fernsehen (Sport1, 20.15 Uhr). „Das ist fantastisch, eine einmalige Chance für jeden Amateurfußballer. Ich fühle mich wie ein Star“, so der Schüler, der gerade sein Abitur nachholt).
Wie aber kam’s überhaupt zum Kick des Lebens für den Berliner? Tino (73 Kilo verteilt auf 1,85 Meter) bewarb sich per Internet-Video und musste sich vor der Jury mit Moderator Waldemar Hartmann, Weltmeister Paul Breitner und Ex-Torwart Raimond Aumann beweisen. Es klappte. Mit 26 Mitspielern setzte er sich gegen 14.000 Mitbewerber durch. Nur mit „Duz“-Maschine Waldi tat sich Tino schwer: „Ich wollte ihn zum Wetttrinken animieren. Fand er gar nicht lustig“
Nun muss der gebürtige Pankower, der seit seinem vierten Lebensjahr gegen den Ball tritt, sein Können gegen Bayern zeigen. In der Betriebssportgruppe Vivantes ist er als linker Verteidiger gesetzt, auch bei den „Paulanern“ läuft es auf diese Position hinaus. Heißt: Irgendwie muss Raband vermeiden, sich vom Arjen Robben schwindelig spielen zu lassen. „Ich weiß, dass ich keine Chance habe. Aber die muss ich nutzen“, lacht der ehemalige Krankenpfleger (will Mathe- und Sportlehrer werden).
Für den KURIER präsentierte er schon mal die berühmten Posen großer Fußballstars, zeigte Muckis wie Balotelli, machte den „Pistolero“ Ronaldo, demonstrierte Willen wie Möller und jubelte wie Klinsi. Und siehe da – der blonde Mädchenschwarm (seit zwei Jahren mit seiner Claudia zusammen) kann mithalten. Jetzt muss er nur noch Robben stoppen.

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