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In Syrien untergetaucht: Berliner Hass-Rapper Deso Dogg bei Luftangriff verletzt


Deso Dogg alias Abu Talha al-Almani in einem Hass-Video. Es zeigt den Berliner Ex-Rapper in Syrien.
Deso Dogg alias Abu Talha al-Almani in einem Hass-Video. Es zeigt den Berliner Ex-Rapper in Syrien.
Foto: Youtube
Berlin/Damaskus –  

Ex-Rapper Deso Dogg (37) wurde bei einem Luftangriff in Syrien verletzt. Der zum Dschihadisten mutierte Berliner soll im Haus eines Regime-Gegners gewesen sein, als es von Assad-Truppen beschossen wurde. Bei dem Angriff sollen auch Kinder getötet worden sein, erklärt eine Gruppe namens People of Abrahams im Internet.

Er ist das prominente Aushängeschild der Salafisten. Hass-Rapper Denis C. alias „Deso Dogg“ alias Abu Talha al-Almani hat sich den syrischen Rebellen angeschlossen. Mit 50 Deutschen soll der zum Islam konvertierte Berliner gegen die Assad-Truppen kämpfen.

Ein neues Video von August zeigt den Sohn eines Ghanaers und einer Deutschen in Kampfmontur an einem Wasserfall in Syrien. „Strengt euch an für das Paradies“, singt er, während er das Wasser in Richtung Kamera spritzt. Und weiter: „Es ist Pflicht für uns, in die Schlacht zu ziehen!“

Wo und wann genau es in Syrien zu dem Luftangriff kam, ist unbekannt. Auch wie schwer die Verletzungen des Berliners sind. „Das Haus wurde bei einem Luftangriff von einem Hubschrauber unter Beschuss genommen und getroffen“, posteten die People of Abraham im Internetforum Facebook. „Abu Talha al-Almani und einige andere Brüder wurden verletzt, während mehrere Kinder getötet wurden“, so die Erklärung.

Das Deso Dogg in Syrien ist, ist für deutsche Sicherheitsbehörden keine Überraschung. Syrien ist zwischenzeitlich Hochburg von Al Kaida und anderen Extremisten. Zuvor hielt sich der Ex-Rapper, der zum Kampf gegen alle Nicht-Muslime aufruft, in Ägypten versteckt.

Nachdem bei einer Razzia in seiner Wohnung ein Sprengstoff-Gürtel gefunden wurde, sucht ihn die deutsche Polizei mit Haftbefehl.

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