Berlins Spezial-Ermittler gegen Krankheiten bekommen eine neue Zentrale: Das „Labor Berlin“ auf dem Gelände der Charité Campus Virchow.
Die 2011 aus Einspargründen aus den Laboren von Charité und Vivantes entstandene Gesellschaft baut für 13 Millionen Euro ein Haus für rund die Hälfte ihrer 400 Mitarbeiter.
Die anderen arbeiten in den zwölf Kliniken, in denen auch ihre Labore bleiben, wo medizinisch sofort notwendige Analysen ausgeführt werden.
Im Neubau an der Sylter Straße (soll in einem Jahr fertig sein) werden die harten Analyse-Nüsse geknackt – etwa der seltene Gen-Defekt der Galaktosämie: Er kann Neugeborene töten, weil die Milch, die sie trinken, zu Gift abgebaut wird.
Aufgegeben werden bzw. wurden die bei Vivantes und Charité doppelt vorhandenen Speziallabore, etwa für Mikrobiologie und Virologie.
„Labor Berlin“ verarbeitet zur Zeit schon 12 000 Proben am Tag, führt daran nahezu 65 000 Analysen durch. Jahresumsatz: 45 Millionen Euro.
GL

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