Jahrelang ist über die Bebauung des Mauerparks gestritten worden. Bürgerinitiativen liefen dagegen Sturm. Nun könnte es nach KURIER-Informationen einen Kompromiss geben. Bonzen müssen allerdings draußen bleiben.
Am 30. März tritt der Ausschuss für Stadtentwicklung in Mitte zu einer Sondersitzung zusammen. Dabei stehen die Bezirkspolitiker unter Druck. Denn: Finanziert wurde der Mauerpark von der Allianz Umweltstiftung. Sie stellte jedoch die Bedingung, den Park bis 2010 zu vergrößern. Die Frist ist bis Ende dieses Jahres verlängert worden. Andernfalls müsste das Land 2,25 Millionen Euro zurückzahlen.
Stets gut besucht: die Shows auf der Bühne im Mauerpark. Sie sollen zu Flüsterveranstaltungen am Wochenende werden.
Foto: dpaMittes neuer Stadtentwicklungs-Stadtrat Carsten Spallek (CDU) schlägt vor, das Areal von acht auf zehn Hektar zu erweitern. Zwischenzeitlich war sogar von 13,5 Hektar die Rede. Entstehen könnte auf der Fläche ein größerer Park – ohne Nobel-Wohnungen. Die Flächen, die an den Mauerpark grenzen, gehören dem Unternehmen Vivico. Der Stadtrat will der Immobilien-Firma entweder einen Grundstückstausch anbieten oder das Grundstück abkaufen. „Über Summen sage ich aber nichts, das würde meine Verhandlungsposition schwächen“, so Spallek.
Im März 2011 hatte der Bezirk die Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs vorgestellt. Vorgeschlagen waren Häuser mit Sockeln, sie sich vom Park abgrenzen. Also ein Bonzen-Viertel.
Der Mauerpark ist sonntags brechend voll. Nicht alle Laeden dürfen öffnen, um die Menschen mit Getränken zu versorgen.
Foto: Gudath
Nicht jede ihrer Rollen interpretiert Wanda Perdelwitz (29) so radikal wie im Film „Muxmäuschenstill“. Mehr...
