Kiez&Stadt
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Aaron Troschke: Ein Mann quasselt sich nach oben


Die Welt soll seine Bühne werden: Aaron Troschke vor seinem Back-Shop in Weißensee.
Die Welt soll seine Bühne werden: Aaron Troschke vor seinem Back-Shop in Weißensee.
Foto: Kai-Uwe Zickerick
Berlin –  

2012, das war sein Jahr. Das Jahr von Aaron Troschke. Das Jahr, das aus einem unbekannten Back-Shop-Betreiber aus Weißensee den Wer-wird-Millionär-Gewinner mit über 25000 Facebook-Freunden machte. Und eins ist völlig klar: 2013 startet Aaron Troschke, die 23-jährige Quassel-Schrippe mit dem großen Kamera-Talent, richtig durch.

Wir besuchen den Kiez-König in seinem Revier. In seinem Shop in der Langhansstraße, wo er seit 13 Monaten frische Backwaren, Zigaretten und den KURIER verkauft. „Mein Leben hat sich wirklich radikal verändert“, sagt Aaron, „aber ick steh’ immer noch so oft es geht hier hinterm Tresen.“ Heiligabend zum Beispiel hatte er Dienst, auch Silvester. Drei Angestellte beschäftigt Troschke inzwischen, „der Shop trägt sich mittlerweile selbst“.

Ende September schoss der sympathische Chaot, der schon immer ins Fernsehen wollte, in die Öffentlichkeit. Drei Sendungen lang begeisterte er bei Günther Jauchs Quiz-Hit mit Wortwitz und viel Wissen. 125 000 Euro räumte er ab, sorgte für allerbeste Abendunterhaltung und öffnete sich damit viele Türen.

Inzwischen hat er sie alle kennengelernt: Bohlen, Gottschalk und die „wunderschöne Michelle Hunziker“ als Backstage-Reporter beim „Supertalent“. Den Lanz bei „Wetten, dass..?“. Den Pocher. Den Balder. Den Elstner. Günther Jauch lud ihn zu seinem Jahresrückblick erneut nach Köln ein.

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Für Vox war Aaron gerade ein paar Tage in Barcelona. Mit seinem Bruder Markus. Das Ergebnis soll im Februar gesendet werden. Und im Berliner Spreeradio schnackt er seit geraumer Zeit täglich mit Moderatorin Sabine Beck über Gott und die Welt. „Momentan ist Pause, aber ab 7. Januar machen wir weiter“, freut sich Berlins „Dittsche“.

Ein ganz großes Ding soll dann im Frühjahr starten. Ein Aaron-Troschke-Kanal bei Youtube im Internet. Gesendet werden soll überwiegend aus dem Back & Snack-Shop. Ganz professionell produziert.

„Ick freu ma so“, sagt der Senkrechtstarter, der noch immer bei Mama wohnt, aber inzwischen eine Wohnung sucht. „Natürlich in Weißensee“, plant Aaron, „aber hier ist alles so teuer geworden. Und ich bin inzwischen etwas geizig. Wirklich wahr.“
Auch seine große Liebe hat Showman Troschke noch nicht gefunden. Trotz zahlreicher Anträge per Brief oder über Facebook. Aaron: „Ich hab so wenig Zeit.“ Was sich wohl vorerst auch nicht ändern dürfte.

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