Das Vorstands-Trio der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) stellt sich stur. Die Dame und die beiden Herren weigern sich weiter, ihr obszönes „Übergangsgeld“ von je 183000 Euro an die KV zurückzuzahlen.
Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU), der in seiner Funktion als Rechtsaufsicht der KV Angelika Prehn, Uwe Kraffel und Burkhard Bratzke zur Rückzahlung aufgefordert hatte, fand gestern einen Brief vor. In dem erklären die drei: Wir haben eine andere Rechtsauffassung als die Gesundheitsverwaltung. Im Klartext: Rutsch uns den Buckel runter, wir behalten die Kohle.
Das Kassier-Trio war vor einem Jahr wiedergewählt worden, griff aber trotzdem das „Übergangsgeld“ ab, das Funktionären beim Ausscheiden die Wiedereinrichtung einer Praxis ermöglichen soll.
Die Argumente des Briefs weren jetzt in Czajas Verwaltung „bewertet“. Sind sie nicht überzeugend, wird die Rückzahlung angeordnet.
GL

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