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Game over!: Berlin jagt die Spielhallen zum Teufel

Spielhalle

Spielhallen werben mit einer schönen heilen Welt, aber viele Spieler werden süchtig.

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imago/Steffen Schellhorn

Berlin -

Game over, nichts geht mehr: In mehreren hundert Spielhallen dürften zum 1. August die blinkenden Lichter der Geldspielautomaten ausgehen, wenn das von der rot-schwarzen Koalition geplante, verschärfte Spielhallen-Gesetz greift.

Daniel Buchholz

Daniel Buchholz (SPD) will Spielhallen das Leben schwer machen. 

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dpa

Am 31. Juli endet die Übergangsfrist des bisherigen Gesetzes von 2011. Bis dahin müssen alle Spielhallen (maximal acht Geldspielgeräte) eine neue Genehmigung einholen. Das wird mit dem Gesetz, das am 17. März verabschiedet werden soll, sehr schwer, sagten die Abgeordneten Daniel Buchholz (SPD) und Matthias Brauner (CDU).

Die Grundregel: Spielhallen müssen mindestens 500 Meter voneinander entfernt sein. Die nächste Ober- oder Berufsschule darf nicht näher als 200 Meter liegen. In einem komplizierten Verfahren soll errechnet werden, welche Spielhallen in einem Kiez schließen müssen.

Spielhallenbetreiber, die in der Vergangenheit öfter mit Verstößen aufgefallen sind, haben zusätzlich schlechte Karten. Und es gibt viele schwarze Schafe. Buchholz: „Bei Razzien gab es in 80 bis 95 Prozent der Fälle Beanstandungen.“

Das reicht von der Missachtung des Rauchverbots bis zu illegalen Hinterzimmer-Automaten, deren Software manipuliert war: Einsatzgrenzen wurden überschritten, der Umsatz konnte gelöscht werden, so dass das Finanzamt leer ausging.

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