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Berliner-Kurier.de | CDU-Politiker spricht Klartext: Die Harems-Masche von Neukölln
11. January 2016
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CDU-Politiker spricht Klartext: Die Harems-Masche von Neukölln

Nach islamischem Recht heiraten in Neukölln viele Männer mehrere Frauen – die dann auch mehrfach abkassieren.

Nach islamischem Recht heiraten in Neukölln viele Männer mehrere Frauen – die dann auch mehrfach abkassieren.

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dpa

Neukölln -

Seit Tagen wird über die Ekeltaten von Köln diskutiert. Natürlich auch über die Täter, die mutmaßlich aus arabischen oder nordafrikanischen Ländern stammen. Aus muslimischen Staaten also, patriarchalisch geprägt, mit strenger Sexualmoral, oft werden Frauen als Besitz des Mannes angesehen. In Berlin gab es noch keine Massen-Übergriffe. In Neukölln allerdings gibt es eine Entwicklung, die auf diesen „Werten“ beruht – die Harems-Masche.

Falko Liecke CDU

Falko Liecke (CDU) ist stellvertretender Bürgermeister von Neukölln.

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www.falkoliecke.de

Vor allem kurdischstämmige Großfamilien und das radikal-muslimische Milieu finanzieren sich auf Staatskosten. Genutzt wird eine Lücke im Gesetz. Seit 2009 ist es für Muslime in Deutschland erlaubt, nach islamischem Recht mit mehreren Frauen gleichzeitig verheiratet zu sein. Diese Ehen werden nicht beim Standesamt gemeldet. „In diesen Strukturen ist es daher selbstverständlich, dass neben einer behördlich geschlossenen Ehe noch weitere – religiöse – Ehen geschlossen werden“, so Falko Liecke (CDU), stellvertretender Bürgermeister von Neukölln. „Finanziert wird der ganze Harem aus Arbeitslosengeld II, Wohngeld und weiteren staatlichen Leistungen.“

Denn: Obwohl die Frauen mit dem Mann zusammenleben, bekommen sie als „eigenständige Bedarfsgemeinschaft“ Leistungen wie zum Beispiel Hartz IV. Damit aber nicht genug. Auch mithilfe der aus Mehrfachehen hervorgegangenen Kinder wird abkassiert. Oftmals geben sich laut Liecke die Zweit- und Drittfrauen gegenüber den Ämtern als alleinerziehend aus und behaupten, den Vater nicht zu kennen. Auf diesem Wege würden die Frauen mehr Arbeitslosengeld sowie staatlichen Unterhaltsvorschuss beziehen können. Die Harems-Masche aufzudecken und rechtssicher zu belegen, ist für die Ämter ein Akt der Unmöglichkeit.

Liecke im Klartext: „Ein Staat, der diese Entwicklungen schulterzuckend hinnimmt, es gar als kulturelle Folklore oder Bereicherung ansieht, wenn archaische Gesellschaftsbilder unsere hart erkämpften Errungenschaften wie Gleichberechtigung und Toleranz konterkarieren, braucht sich nicht wundern, wenn diese Art von Toleranz immer weiter ausgenutzt wird.“ Der Politiker sieht mit Schrecken, dass vor allem in Neukölln mittlerweile mehrere Generationen von Menschen herangewachsen, „die unsere Werte und Grundüberzeugungen nicht teilen“. In Köln scheint dies zu eskalieren.