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Über 9 Millionen Menschen ziehen in Deutschland pro Jahr um. Das sind 25.000 Umzüge pro Tag. Nicht selten entstehen dabei Kosten von 1.000 Euro und mehr. Hier erhalten Sie 10 praktische Tipps, wie Sie Ihre Umzugskosten senken und jede Menge Geld sparen können.

1. Gegen den Strom schwimmen

Die meisten Umzüge finden im Juli und August am Wochenende statt. Kein Wunder, dass dann die Kosten für ein Umzugsunternehmen, aber auch für einen Transporter am höchsten sind. Denken Sie antizyklisch und planen Sie Ihren Umzug für den Herbst oder Winter oder nutzen Sie einen Tag unter der Woche. Aufgrund von neuen Miet- oder Arbeitsverträgen sind zudem Monatsmitte und Monatsbeginn begehrte Zeitpunkte für einen Umzug, die es zu vermeiden gilt, um Geld zu sparen.

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2. Angebote vergleichen und frühzeitig planen

Beginnen Sie möglichst früh mit den Vorbereitungen für Ihren Umzug. Dann haben Sie genügend Zeit, um die Angebote von Umzugsunternehmen zu vergleichen und die Umzug Komplettservice Kosten zu vergleichen. Achten Sie darauf, dass Sie sich für eine seriöse Umzugsfirma entscheiden, die gute Rezensionen hat, zuverlässig zu kontaktieren ist, eine kostenlose Vorabbesichtigung und Fixpreise anbietet, sowie umfassend versichert ist. So vermeiden Sie misslungene Umzüge und teure Folgekosten. Schätzen Sie den Preis vorab mit einem interaktiven Umzugskostenrechner, der bereits auf vielen Webseiten verfügbar sind.

3. Das große Ausmisten und Reinemachen

Ein Umzug ist eine der besten Gelegenheiten im Leben, um den eigenen Hausstand radikal auszumisten und minimieren. Denken Sie daran: „Es lebt sich besser mit leichtem Gepäck“. Überlegen Sie sich bei jedem Ihrer Besitztümer, ob sie den Gegenstand im vergangenen Jahr mindestens einmal genutzt haben. Wenn nicht, spenden, verschenken oder ab in die Tonne!

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4. Gebrauchte Umzugskartons nutzen

Man geht davon aus, dass pro Person in einem Haushalt ca. 25 Umzugskartons benötigt werden. Der Kauf dieses Material kann schnell ins Geld gehen. Hören Sie sich doch im Freundes- oder Familienkreis um. Oftmals schlummern noch alte Kartons im Keller oder auf dem Dachboden. Nutzen Sie Online-Portale, wo ebenfalls Kartons verschenkt werden. Oder leihen Sie die Kartons bei einem Umzugsunternehmen Ihrer Wahl und bringen Sie diese nach erfolgtem Ortswechsel gegen einen kleinen Obolus wieder zurück.

5. Der fahrbare Untersatz

Fragen Sie im Kreis Ihrer Umzugshelfer, wer alles einen Kombi oder größere Fahrzeuge sein Eigen nennt. Berechnen Sie das Ladevolumen. Bei einer 1-Zimmer-Wohnung sollten Sie mit ca. 9 Kubikmeter Ladevolumen rechnen, bei einer 3-Zimmer-Wohnung sind es dann schon 17 Kubikmeter. Mieten Sie gleich einen größeren LKW. Das kommt oftmals günstiger, als die gleiche Strecke mehrfach mit kleinen Lastern hin- und herzufahren.

6. Beiladungen und Leerfahren

Eine praktische Möglichkeit, die Kosten für eine Umzug Spedition zu verringern, sind sogenannte Beiladungen und Leerfahrten. Bei einer Beiladung wird verbliebener Laderaum im Umzugslaster genutzt, der ohnehin eine bestimmte Strecke befährt. Durch dieses „Huckepack“ können Sie viel sparen. Leerfahrten bezeichnen die Rückkehr der Umzugslaster ins Depot nach einem erfolgten Umzug. Auch diese Strecken können von Ihnen genutzt werden, um Ihr Umzugsgut an den Zielort zu bringen. Es winken Ersparnisse von bis zu 40%.

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7. Doppelte Miete umgehen

Denken Sie unbedingt daran, rechtzeitig Ihre alte Wohnung zu kündigen, sobald Sie den Mietvertrag für die neue Wohnung unterzeichnet haben und der Umzugstermin feststeht. Ansonsten drohen doppelte Mietzahlungen. Regulär beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate zum Monatsende. Fragen Sie doch bei Ihrem Vermieter nach, ob er sie früher aus dem Vertrag entlässt. Wenn Sie direkt einen solventen Nachmieter vorschlagen, steigen Ihre Chancen erheblich.

8. Verträge überprüfen

Prüfen Sie Ihre Lieferverträge für Strom, Heizung und Telekommunikation. In manchen Fällen haben Sie bei einem Umzug ein Sonderkündigungsrecht, zum Beispiel wenn Ihr Internetprovider am neuen Standort nicht die bisherige DSL-Geschwindigkeit anbieten kann. Eine vorzeitige Beendigung des Vertrags ist auch möglich, wenn Sie ins Ausland ziehen oder Haushalte zusammengelegt werden. Vergleichen Sie dann ausführlich die aktuellen Angebote der Versorger und entscheiden Sie sich für den Anbieter mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis.

9. Bußgelder vermeiden

Vergessen Sie nicht, sich rechtzeitig bei allen Behörden anzumelden bzw. umzumelden. Verspätete oder gar nicht erst erfolgte Ummeldungen können Sie im Nachhinein teuer zu stehen kommen. Die Gebühren für eine fristgerecht erfolgte Ummeldung halten sich jedoch in Grenzen. Das örtliche Einwohnermeldeamt, die Zulassungsstelle und die GEZ freuen sich bestimmt darauf, mal wieder von Ihnen zu hören oder zu lesen. Die Kosten für ein Halteverbot bei einem Umzug sollten Sie unbedingt mit einkalkulieren, denn ein Knöllchen für den Umzugslaster, der in zweiter Reihe parkt, kann teuer werden.

10. Umzug von der Steuer absetzen

Bei einem Umzug aus beruflichen Gründen, lassen sich die Kosten für den Umzug als Werbungskosten absetzen. Entweder, Sie geben in der Einkommenssteuererklärung die tatsächlichen Kosten an oder Sie nutzen hierfür die sogenannte Umzugskostenpauschale. Die Pauschale beträgt seit dem 1. April 2022 886 Euro für Singles, 1.476 Euro für Paare und einen Bonus für Kinder oder sonstige Angehörige in Höhe von 590 Euro. Denken Sie daran, dass Sie auch den Arbeitslohn und die Fahrkosten für die Renovierungskosten im alten oder neuen Objekt absetzen können.

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Fazit - Umziehen geht auch günstig:

Mit unseren Tipps können Sie beim nächsten Umzug kräftig sparen. Falls Sie weitere Unterstützung bei der Planung benötigen oder Ihren Umzug in die erfahrenen Hände eines professionellen Umzugsunternehmens in Berlin legen möchten, so sei Ihnen die Umzugsfirma Schwalbe empfohlen. Auf dem firmeneigenen Umzugsblog finden Sie viele weitere hilfreiche Artikel rund um das Thema Umziehen. Die Webseite von Schwalbe Ihnen zudem die Möglichkeit, die Kosten für Ihren Umzug vorab zu berechnen.