Frank Zander im Dezember, als er Essen und Geschenke aus dem Food Truck an Obdachlose und Bedürftige verteilte. imago/Frederic Kern

Frank Zander hatte lange gekämpft und vorerst doch verloren: Der Berliner Sänger muss laut Medienberichten seine Wohnung zum 31. Oktober verlassen. Das habe das Amtsgericht Charlottenburg entschieden. Zuerst hatte die Bild-Zeitung über das Urteil berichtet. Der neue Hauseigentümer aus München habe seine Räumungsklage in der ersten Instanz gewonnen, hieß es. Doch der 79-Jährige will sich noch nicht geschlagen geben. Denn noch sei das Urteil nicht rechtskräftig.

Dieses Urteil verstehe ich nicht. Ich kann es nicht akzeptieren.“

Frank Zander

Gegenüber der B.Z. sagte Zander: „Dieses Urteil verstehe ich nicht. Ich kann es nicht akzeptieren. Ich wohne hier mit meiner Frau seit 54 Jahren. Ich will mein Zuhause nicht verlieren. Ich gehe in Berufung.“ Der Vermieter will demnach, dass Zander die Wohnung im vierten Obergeschoss an der Witzlebenstraße nach der Kündigung räumt. Der Entertainer fordert dagegen eine Rückzahlung für zu viel gezahlte Miete.

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Hintergrund des Streits waren Bauarbeiten in dem Haus vor zwei Jahren, heißt es. Als der neue Eigentümer den Dachboden ausbaute, den Zander ebenfalls nutzte, stürzte die Decke plötzlich ein. Bruchstücke beschädigten Zanders Wohnung, Möbel und Instrumente. Als der Sänger damit an die Öffentlichkeit ging, verhärteten sich die Fronten. In einer Talkshow sagte der Sänger: „Diese Arschlöcher aus München …“. Daraufhin wurde ihm die Wohnung gekündigt. Ausgezogen ist er seitdem trotzdem nicht.