Das sind die aktuellen Aussichten

Wetter: Spitzenwerte in Deutschland - HIER wird die Sahara-Hitze besonders drückend

Sowohl das Wochenende als auch die kommende Woche werden unerträglich heiß. Vor allem im Süden wartet man auf Abkühlung vergeblich.

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Diplom-Meteorologe Dominik Jung sagt eine heiße Woche voraus.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung sagt eine heiße Woche voraus.wetter.net/youtube

Es soll das heißestes Wochenende des Jahres werden. Die Hitze-Zunge aus Nordafrika erstreckte sich über Spanien, Portugal und Südfrankreich und ist nun auch in Deutschland angekommen. Im Norden und im Osten rund um Berlin werden 27 bis 31 Grad erwartet, im Westen und Süden bereits 31 bis 36 Grad, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

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Die drückende Hitze nimmt trotz kurzen Schauern nicht ab

Doch so warm, wie wir jetzt denken, war der Juli eigentlich gar nicht. Die mittlere Temperatur bisher beträgt +17,1 Grad.  Im Vergleich zu den Jahren 1961 bis 1990 ist die Temperatur im Juli zwar um 0,6 Grad gestiegen, im Vergleich zu den Jahren 1991 bis 2020 aber um 0,9 Grad gesunken. Die Sonnenscheindauer betrug 40 Stunden, der Niederschlag nur 11 mm, womit gerade mal 13 Prozent des Monatssolls gerade mal 13 Prozent erfüllt wurde.

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Auch für die kommende Woche ist die Regenwahrscheinlichkeit wieder gesunken. Nur im Nordwesten und Westen werden stärkere Niederschläge erwartet. Vor allem am Sonntag soll es von der Nordsee bis Badem-Württemberg Schauer und Gewitter geben. Die drückende Hitze nimmt trotzdem nicht ab. Eine Katastrophe für die Natur, die zunehmend austrocknet, wodurch auch die Gefahr von Waldbränden steigt. Vor allem im Osten Deutschlands ist diese extrem hoch.

Es bleibt schwül - vor allem im Süden Deutschlands

Auch der Anfang der kommenden Woche wird schwül, aber nicht mehr ganz so heiß wie das Wochenende. Angenehme 23 bis 27 Grad sollen es im Norden werden, im Süden ist es mit 30 bis 32 Grad schon deutlich wärmer. Am Dienstag ziehen dann Wolken auf, die im Norden und in Mitteldeutschland gelegentlich für kurze Regenschauer sorgen könnten. Für Abkühlung sorgen diese Niederschläge aber kaum, vor allem im Süden sollen es unglaubliche 38 Grad werden. Die weiteren Tage der Woche bleiben ähnlich, nur an den Küsten nimmt die Hitze deutlich ab. 

Und wer schon Pläne für das nächste Wochenende hat, aufgepasst: Es bleibt zwar warm, doch am Samstag werden im Westen von Deutschlands Schauer erwartet, am Sonntag dann im Südosten. Aber keine Sorge, insgesamt soll die Regenmenge sehr gering sein.

Fazit für die nächsten Tage: Schwitzen muss vor allem der Süden, mit jedem Kilometer Richtung Norden wird die drückende Wärme erträglicher. Also Badehose einpacken und ab an die Nord- oder Ostsee!