Weihnachten ohne Weihnachtsbaum ist für viele undenkbar.
Weihnachten ohne Weihnachtsbaum ist für viele undenkbar. dpa/Rolf Vennenbernd

Die Kinderaugen strahlen, der Weihnachtsbaum leuchtet, und noch längst ist Weihnachten nicht vorüber. Kommenden Dienstag startet die neue Arbeitswoche nach dem zweiten Weihnachtsfeiertag, doch in vielen Betrieben läuft zwischen den Jahren ohnehin nicht allzu viel, die Kinder haben schulfrei, und so bleibt Zeit für Familienbesuche. Die Festtage verlängern sich in vielen Familien automatisch bis ins neue Jahr hinein.

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27. Dezember: Weihnachtsmuffel stehen vor einem praktischen Problem – wohin mit dem Baum?

Doch es gibt sie: diejenigen, die nach dem 26. Dezember bereits die Nase voll haben von Weihnachten. Weihnachtsgebäck lag in den Discountern und Supermärkten schon seit dem Spätsommer zum Kauf bereit, in vielen Wohnungen wurde der Weihnachtsbaum bereits vor Wochen aufgestellt. Irgendwann ist es ja auch mal gut, werden sich diejenigen sagen, die mit Weihnachten ohnehin nicht viel am Hut haben. Für all die, die den Weihnachtsbaum frühzeitig entsorgen wollen, stellt sich jedoch ein praktisches Problem: Wohin mit mit abgeschmückten Baum? 

Die BSR hat bereits angekündigt, entsorgte Weihnachtsbäume je nach Bezirk und Kiez vom 7. Januar an kostenlos abzuholen. Weihnachtsmuffel, die ihren Baum vorher loswerden wollen, müssen sich also etwas einfallen lassen – denn es ist bei Strafe verboten, die Bäume auf der Straße oder im Wald wild zu entsorgen. Je nach Bundesland werden dafür bis zu 500 Euro Bußgeld fällig!

Nächster Termin: Dreikönigstag am 6. Januar

Für die meisten Christen hierzulande endet das Weihnachtsfest mit dem Dreikönigstag, für orthodoxe und koptische Christen beginnt es erst in der Nacht zum 7. Januar. Das Fest der drei Könige bezieht sich auf die biblischen Weisen aus dem Morgenland, Caspar Melchior und Balthasar . Es ist der Tag, an dem Menschen als Könige verkleidet oder Kinder als Sternsinger von Tür zu Tür ziehen und Spenden einsammeln. Traditionell hat sich eingebürgert, nach dem 6. Januar vom Christbaum Abschied zu nehmen. Auf diese Tradition nimmt auch die BSR Rücksicht. 

Letzter Termin: Mariä Lichtmess am 2. Februar

Weihnachten wird in vielen Familien gefeiert, ohne dass die religiöse Symbolik eine größere Rolle spielt. Aber wer den katholischen oder evangelischen Glauben sehr ernst nimmt, wird Weihnachten nicht vor dem 2. Februar ausklingen lassen. In keinem einzigen Bundesland ist Mariä Lichtmess ein gesetzlicher Feiertag – selbst im katholisch geprägten Bayern wurde dieser 1912 zum letzten Male begangen. In der christlichen Lehre markiert das Fest sowohl die „Darstellung des Herrn“ als auch die „Reinigung“ Marias, was ursprünglich auf einen jüdischen Brauch zurückgehen soll. Aus dieser Tradition heraus bleiben Weihnachtsbäume vor allem in Kirchen bis zu diesem Zeitpunkt geschmückt und eingestielt.