Zehntausende protestieren heute wieder in Berlins Innenstadt.  imago images/Müller-Stauffenberg

Neben dem Bahnstreik sorgt auch eine Großdemo in Berlin für Verkehrschaos. Zu der #Unteilbar-Demonstration werden am Sonnabend 30.000 Menschen erwartet. Deshalb warnt die Informationszentrale vor großen Verkehrseinschränkungen und Sperrungen in der Innenstadt.

#Unteilbar-Demo in Berlin - hier wird gesperrt:

Die Demonstrierenden versammeln sich bis etwa 10 Uhr auf der Straße des 17. Juni ab der Yitzhak-Rabin-Straße bis zum Brandenburger Tor, sowie der Ebertstraße bis Potsdamer Platz und der Leipziger Straße zwischen Potsdamer Platz und Friedrichstraße. Aufgrund der erwarteten hohen Teilnehmerzahl ist mit einer Sperrung der Aufstellbereiches am Samstag schon am frühen Morgen zu rechnen.

Der Zug führt über Leipziger Straße, Spittelmarkt, Gertraudenstraße, Mühlendamm, Grunerstraße und Alexanderstraße zur Karl-Marx-Allee. Das Ende der Veranstaltung ist etwa 23 Uhr. Die Karl-Marx-Allee ist schon seit Freitag, um 7 Uhr in beiden Richtungen zwischen Grunerstraße und Strausberger Platz gesperrt. Aufgrund der Abbauarbeiten der Rednertribüne bleibt die Sperrung bis Sonntag, ca. 16 Uhr aufrecht. Verkehrsteilnehmer, die an der Demonstration nicht teilnehmen wollen, sollten den Bereich der City-Ost weit umfahren.

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30 Initiativen beim Protest dabei

Laut dem Aktionsbündnis beteiligen sich über 30 Initiativen an dem Protest. Darunter sind unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Klimabewegung Fridays for Future und der Berliner Mieterverein. Linke, SPD und Grüne sind ebenfalls bei dem Protestzug dabei.

Auch Linke-Spitzenkandidat Klaus Lederer sowie die Spitzenkandidatinnen für die Abgeordnetenhauswahl Franziska Giffey (SPD) und Bettina Jarasch (Grüne) werden erwartet. Der amerikanische Whistleblower und ehemalige CIA-Mitarbeiter Edward Snowden soll laut den Veranstaltern per Videoschalte zu den Demonstrierenden sprechen.