Mahnwache für die tödlich verunglückte Laetitia (37) imago/Stefan Zeitz

Dieser Unfall erschütterte Berlin: Ende Mai starb die erst 37-jährige Laetitia Graffart, als sie einem Falschparker ausweichen wollte. Der Geldtransporter hatte den Radweg an der Frankfurter Allee versperrt. Beim Ausweichmanöver wurde die Wahl-Berlinerin aus Frankreich von einem Sattelschlepper erfasst und überrollt.

Laetitia arbeitete als Buchhändlerin in Prenzlauer Berg, Herausgeberin, Journalistin und Übersetzerin mit beruflicher Leidenschaft für Comics. Nun stellt sich heraus: Nach ihrem Tod fehlt das Geld für die Beerdigung. So bitter: Freunde und Familie sehen sich veranlasst, auf der Spendensammel-Plattform Gofundme zu sammeln, damit sie die Kosten für die Bestattung aufbringen können.

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Die Spendenaktion wurde am 3. Juni gestartet, es ist der Welttag des Radfahrens. Er soll auf die Verletzlichkeit Radfahrender hinweisen und wirbt gleichzeitig für das Rad als zukunftsweisendes Verkehrsmittel.