Die U5 - bislang ist für sie am Alex Schluss, ab Dezember fährt sie durch bis zum Brandenburger Tor
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Nach rund zehn Jahren Bauzeit geht in diesem Winter die Verlängerung der U-Bahn Linie U5 in Berlin-Mitte in Betrieb. „Wir werden am 4. Dezember diese Strecke eröffnen, dem Tag der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und der Tunnelbauer“, kündigte der Betriebschef der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Rolf Erfurt, am Montag an.

Die insgesamt 2,2 Kilometer lange Strecke schließt die Lücke der U5 zwischen dem Brandenburger Tor und dem Alexanderplatz. Fahrgäste können dann ohne Umstieg zwischen dem Hauptbahnhof und Hönow im Osten der Stadt hin- und herfahren. Neben den beiden Tunnelröhren im Herzen der Stadt wurden auch die Bahnhöfe Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden gebaut.

Zuerst war die Inbetriebnahme für 2017 geplant. Der Baugrund in Berlin-Mitte hatte aber immer wieder Schwierigkeiten gemacht. Auf dem kurzen Stück zwischen Hauptbahnhof, Bundestag und Brandenburger Tor pendeln bereits Züge.