In Gleise, Weichen, Brücken und Bahnhöfe in der Region fließen nach Konzernangaben in diesem Jahr 940 Millionen Euro.
Foto: Berliner KURIER/Markus Wächter

Baustellen sollen den Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg in diesem Jahr weniger behindern als im Vorjahr. Das hat die Deutsche Bahn trotz geplanter Millioneninvestitionen zugesichert. Dazu soll unter anderem eine bessere Planung beitragen, außerdem zusätzliche Bauinfrastruktur wie Behelfsbrücken.

In Gleise, Weichen, Brücken und Bahnhöfe in der Region fließen nach Konzernangaben in diesem Jahr 940 Millionen Euro, 100 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. 50 Bahnhöfe und Haltepunkte sollen modernisiert werden, darunter die Hauptbahnhöfe von Berlin und Brandenburg/Havel, der Berliner Ostbahnhof und die Stationen Eichwalde, Eisenhüttenstadt, Lauchhammer und Zeuthen.

250 Kilometer Gleise werden verlegt, 130 Weichen erneuert und 26 Brücken saniert, wie die Bahn ankündigte. Darunter fällt der Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Dresden. Für die Dresdner Bahn werden im Berliner Süden zwei neue Gleise gebaut, das soll die Fahrtzeit nach Dresden und zum Willy-Brandt-Flughafen verkürzen. Auf der ICE-Strecke Berlin-Hamburg werden Gleise erneuert.