In Berlin gab es deutlich mehr Strafverfahren wegen Raserei (Symbolbild). Foto: imago images

In Berlin sind im April deutlich mehr Autofahrer als sonst beim Rasen erwischt worden. Mit 98 Strafverfahren wegen Raserei sei die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 60 Prozent gestiegen, teilte die Senatsverwaltung für Justiz am Freitag mit.

„Offenbar nutzen Raser es aus, dass aufgrund der Corona-Pandemie Berlins Straßen leerer als sonst sind. Es muss jedoch immer klar sein: Raser gefährden Menschenleben“, sagte der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne). Raser müssten sich auch in Zeiten der Corona-Pandemie für ihr unverantwortliches Verhalten verantworten. Nach Angaben der Amtsanwaltschaft sind gefährliche Fahrten häufig Fluchtversuche vor der Polizei.