BVG-Bus (Symbolbild) Sabine Gudath

Die stark gestiegenen Corona-Zahlen in Berlin beeinträchtigen nun auch das Nahverkehrsangebot. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fahren ihr Busangebot von Mittwoch (19. Januar) an werktags um gut drei Prozent zurück, wie die BVG am Freitag mitteilte. Hintergrund sei eine steigende Zahl von Krank- und Quarantänemeldungen. Am 24. Januar wird das Unternehmen sein Angebot nach eigenen Angaben vermutlich weiter anpassen.

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Betroffen sind zunächst Strecken, die von mehreren Linien bedient werden. So fährt die Buslinie 100 werktags nur noch im 20-Minuten-Takt, ebenso die X11 (S Schöneweide/Sterndamm bis U Krumme Lanke). Andere Linien werden im 10-Minuten-Takt befahren. Alle Corona-bedingten Einschränkungen der BVG im Busverkehr stehen HIER.

BVG-Takte ausgedünnt, aber Metrobus-Linien mindestens im 10-Minuten-Takt

„Unser Ziel ist es, auch bei leider notwendigen Anpassungen immer ein stabiles Angebot für unsere Fahrgäste auf die Straßen und auf die Schienen zu bekommen“, erklärte Vorstandsmitglied Rolf Erfurt. Alle Abschnitte und Haltestellen im Busnetz würden weiter angefahren. Allerdings werden Takte ausgedünnt, etwa auf Abschnitten, wo mehrere Linien parallel fahren.

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Die BVG sicherte zu, dass die Metrobus-Linien mindestens im 10-Minuten-Takt fahren. Zudem werde die jeweilige Fahrgastnachfrage bei der Planung beachtet. „Die Pandemieentwicklung macht auch vor den Verkehrsbetrieben nicht halt“, hieß es im angepassten Fahrplan.