Seit Oktober gibt es in Berlin das 29-Euro-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr. Nun wurde den Kunden aber zu viel Geld abgebucht.
Seit Oktober gibt es in Berlin das 29-Euro-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr. Nun wurde den Kunden aber zu viel Geld abgebucht. dpa/Christoph Soeder

Und plötzlich klafft da diese große Differenz. Zwischen dem, was man eigentlich bezahlen müsste. Und dem, was vom Konto abgebucht wurde. So erging es zum Jahresstart 2023 etlichen Kunden der Berliner Verkehrsbetriebe. Denn: Statt 29 Euro für das 29-Euro-Ticket abzubuchen, nahm sich die BVG in etlichen Fällen mehr als das Doppelte von den Konten seiner Kunden. Was können die jetzt tun?

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Fakt ist: Nach dem riesigen Erfolg des 9-Euro-Tickets im Sommer sollte das Berliner 29-Euro-Ticket eine Übergangslösung sein. Seit Oktober 2022 alt es für die Tarifzonen A und B. Eigentlich sollte es im Januar 2023 durch das bundesweite 49-Euro-Ticket abgelöst werden. Doch darauf wurde bekanntlich nicht, das Deutschland-Ticket hängt noch in der Warteschleife.

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Geld fürs 29-Euro-Ticket wird falsch abgebucht

Also zeigte sich die BVG pendler-freundlich, verlängerte ihr Angebot fürs 29-Euro-Ticket bis April 2023. Bestandskunden – so hieß es – müssten sich um nichts kümmern. Doch mit Blick auf den Kontostand kam dann der Schock.

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„Ich dachte 29 Euro gelten bis April?“, schreibt ein empörter Twitter-Nutzer und postet dazu einen Sceenshot seines Kontoauszuges. Gut zu erkennen: Ihm wurden statt 29 Euro satte 63,42 Euro von den Berliner Verkehrsbetrieben eingezogen. Und das, obwohl es eigentlich hieß, Abo-Kunden kämen automatisch in den Genuss des 29-Euro-Tickes, müssten sich um rein gar nichts kümmern.

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BVG entschuldigt sich und will Geld rückbuchen

Die BVG antwortet prompt. „Da hast du recht, aber leider gab es technische Probleme beim Zahllauf“, heißt es. So wurde bei einigen Kunden am 2. Januar 2023 der reguläre Abo-Preis für die Umweltkarte Berlin AB eingezogen. „Es wird natürlich eine Gutschrift über die Differenz geben. Sorry für die Umstände“, schreibt die BVG weiter.

Die BVG bestätigte den Fehler auch gegenüber der MOZ. Pressesprecher Jannes Schwentu erklärte, dass der Fehler bei einem Teil der Abonnenten aufgetreten sei. Genaue Zahlen nannte er nicht.

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Und was können die Kunden nun tun, die zu viel bezahlt haben? „Das tut uns sehr leid. Die Kunden müssen natürlich nicht aktiv werden, sondern bekommen die Differenz schnellstmöglich und automatisch gutgeschrieben“, so der Pressesprecher.