Ein Reisender wartet im Terminal 1 vom Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg "Willy Brandt" (BER) auf seinen Abflug.   Foto: Patrick Pleul/dpa

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Die Eröffnung wurde immer wieder verschoben, und die Kosten explodierten - der neue Berliner Flughafen sorgte über Jahre für Negativschlagzeilen. Mit neun Jahren Verspätung ist der Flughafen "Willy Brandt" in Betrieb. Hier Wissenswertes im Video: 

Viele Besucher am Sonntag

Großes Interesse am neuen Hauptstadtflughafen BER am ersten Tag nach der Eröffnung des Hauptterminals: Hunderte Besucher nutzten am Sonntag die Gelegenheit, sich das neue Gebäude von innen anzusehen. Vor allem vor dem Ticketschalter für die Besucherterrasse, von der man einen Blick auf das Vorfeld und Teile der Start- und Landebahnen hat, bildete sich eine lange Schlange. Dort war aufgrund der Corona-Beschränkungen nur Platz für 400 Besucher gleichzeitig.

Im Sicherheitsbereich vor den Gates waren jedoch nur wenige Passagiere anzutreffen. Am frühen Morgen waren die ersten Fluggäste für den ersten offiziellen BER-Flug nach London-Gatwick verabschiedet worden. Insgesamt jeweils 23 Starts und Landungen seien für Sonntag am Hauptterminal angesetzt, sagte eine Flughafensprecherin.

Für die 100 Geschäfte und 11 Gastro-Betriebe im Sicherheitsbereich ist es deshalb ein schleppender Start. Aufgrund der Einschränkungen in der Corona-Krise müssen die Restaurants und Bars dort ihre Sitzgelegenheiten ab Montag absperren. Ausschenken dürfen sie zwar noch, aber nur zum Mitnehmen. Manche von ihnen hatten am Sonntag deshalb noch nicht entschieden, ob sie überhaupt öffnen werden.

Das Hauptterminal des BER war am Samstag eröffnet worden. Offiziell den Betrieb nimmt der Flughafen aber erst am Mittwoch auf, wenn erstmals Flugzeuge auf der neuen Südbahn starten und landen werden.