Bei einem schlimmen Unfall am Sonntagabend musste ein Notarzt den Motorradfahrer lange erstversorgen, ehe er transportfähig war. Moris Pudwell

Schlimmes Unfall-Drama in Berlin-Neukölln: Ein Motorradfahrer kracht bei voller Fahrt in einen Kleinwagen. Dann bleibt er auf der Straße liegen. Mehr als 15 Minuten dauert die Erstversorgung durch den Notarzt, dann kommt der Mann schwerverletzt in eine Klinik.

Was war passiert? Gegen 20.10 Uhr krachte am Sonntagabend an der Kreuzung Treptower Straße/Kiehlufer ein Motorradfahrer in den hinteren Bereich der Fahrerseite eines stehenden Kleinwagens.

Schwerverletzt kam der Motorradfahrer nach dem Unfall in Neukölln in eine Klinik. Morris Pudwell

Motorradfahrer versuchte noch auszuweichen

Der Fahrer des Kleinwagens verschaffte sich, kommend aus der Straße Kiehlufer, einen Überblick auf die Verkehrslage. Dazu fuhr er verkehrsbedingt teilweise auf die Kreuzung, musste aber vorfahrtsberechtigten Verkehrsteilnehmern Vorrang gewähren.

Das Problem: Der Motorradfahrer, der aus der Treptower Straße auf den Kleinwagen zufuhr, übersah den offensichtlich. Bremsen? Von wegen! Erst knapp 1 Sekunde vor dem Aufprall reagierte der Motorradfahrer, startete einen Ausweichversuch. Doch da war es viel zu spät.

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Das Auto, das der Motorradfahrer übersah, hat einen erheblichen Schaden vom Aufprall davongetragen. Morris Pudwell

Der Motorradfahrer schlug in den hinteren Bereich des Kleinwagens ein. Sein Helm löste sich und flog meterweit durch die Luft.

Mehr als 15 Minuten wurde der Schwerverletzte schließlich vor Ort auf dem kalten Asphalt der Treptower Straße von Notfallsanitätern und einem Notarzt erstversorgt, weitere 20 Minuten im Rettungswagen. Erst dann war er für die Fahrt ins Krankenhaus transportfähig.

Die Treptower Straße war zwischen Werrastraße und Harzer Straße vollständig gesperrt.