Die Gewerkschaft Ver.di hat zum ganztätigen Streik aufgerufen. Pünktlich um 3 Uhr in der Nacht hat der Streik begonnen und die Busse und Straßenbahnen der BVG blieben in ihren Depots. Foto:  imago images 

Im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Berlin und Brandenburg wird seit den frühen Morgenstunden wieder gestreikt. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi vom frühen Freitagmorgen bleiben in Berlin die Busse und Bahnen der BVG bis Samstagfrüh um 0300 Uhr stehen. In Brandenburg seien vier Verkehrsbetriebe bis Freitagmittag von dem Warnstreik betroffen.

S- und Regionalbahnen sowie Privatbusse, die im Auftrag der BVG in Berlin unterwegs sind, fahren aber ohne Einschränkungen. Wie die S-Bahn Berlin mitteilte, können Pendler auf den Linien S1 und S5 ganztätig auf zusätzliche Verstärkerfahrten, die sonst nur zu den Hauptverkehrszeiten angeboten werden, zurückgreifen. Auf ausgewählten Strecken sollen zudem weitere Züge in Betrieb genommen werden. Einen Engpass gibt es bei der S-Bahn allerdings nach wie vor im Bereich Frankfurter Allee, wo es weiterhin zu Verzögerungen und Unregelmäßigkeiten kommen wird.

Wie die BVG mitteilte, werden trotz Streiks die folgenden Linien verkehren: 106, 112, 140, 161, 163, 168, 175, 179, 184, 234, 275, 284, 334, 341, 349, 363, 369, 370, 371, 380, 399, 740, 744. Diese Nachtlinien können ebenfalls komplett genutzt werden: N12, N23, N34, N35, N39, N40, N52, N53, N56, N58, N60, N61, N62, N67, N68, N69, N77, N84, N88, N90, N91, N95, N97. Die Linien 218, 283, 395, 398 fahren eingeschränkt.