Bei der S-Bahn öffnen sich die Türen mittlerweile automatisch. Dies soll eine Sicherheitsvorkehrung sein, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Berlin - Die S-Bahn Berlin schränkt ihr Angebot für die Fahrgäste weiter ein. Am Donnerstag teilte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) mit, dass drei S-Bahn-Linien von Sonnabend an vorübergehend nicht mehr befahren werden. Eingestellt werden die S26, die Teltow Stadt mit Waidmannslust verbindet, die S45 zwischen Südkreuz und Flughafen Schönefeld sowie die S85, die derzeit noch zwischen Grünau und Pankow verkehrt.

Diese Änderungen sollen bis zum Ende der Osterferien (19. April) gelten, so die S-Bahn. Sie wurden mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) abgestimmt, der den S-Bahn- und Regionalzugverkehr im Auftrag der Länder bestellt.

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Wegen Corona weniger Fahrgäste

Wie berichtet hatte die S-Bahn Berlin bislang nur angekündigt, die Verstärkerzüge im Berufsverkehr auf den Linien S1, S3 und S5 einzustellen. Diese Änderung ist am Donnerstagmorgen in Kraft getreten. Wie berichtet leidet auch die S-Bahn im Zeichen von Corona unter rückläufigen Fahrgastzahlen. Die Zahl der Krankmeldungen nimmt dagegen zu. Beim Fahrpersonal beträgt die Quote mittlerweile rund 15 Prozent, war aus Unternehmenskreisen zu erfahren.

Die am Donnerstag bekanntgegebenen Einschränkungen haben nicht zur Folge, dass Teile des S-Bahn-Netzes demächst ohne fahrplanmäßigen Zugbetrieb sind. Die Linien, die nun vorübergehend eingestellt werden, verlaufen parallel zu anderen Routen. Allerdings führen die Änderungen dazu, das es zwischen Priesterweg und Teltow Stadt sowie zwischen Adlershof und Flughafen Schönefeld bald nur noch einen 20-Minuten-Takt gibt.

Die am Donnerstag bekanntgegebenen Einschränkungen haben nicht zur Folge, dass Teile des S-Bahn-Netzes demächst ohne fahrplanmäßigen Zugbetrieb sind. Die Linien, die nun vorübergehend eingestellt werden, verlaufen parallel zu anderen Routen. Allerdings führen die Änderungen dazu, das es zwischen Priesterweg und Teltow Stadt sowie zwischen Adlershof und Flughafen Schönefeld bald nur noch einen 20-Minuten-Takt gibt.