Laut ADAC wird die Stausituation angespannter sein als an den letzten beiden Osterfesten. dpa/Stefan Puchner

Es ist wieder soweit, das Osterwochenende steht vor der Tür und mit ihm volle Straßen und Autobahnen.

In diesem Jahr wird es vor allem an Gründonnerstag und Ostermontag richtig eng auf den Autobahnen. Reisende sollten viel Geduld mitbringen, denn laut Stauprognose des ADAC drohen an diesen Tagen lange Staus. Mit einer etwas entspannteren Lage hingegen rechnet der Automobilclub am Samstag und am Ostersonntag.

Bereits in den Jahren vor der Corona-Pandemie sei gerade der Gründonnerstag oft einer der staureichsten Tage des Jahres gewesen.

Auch in dieser Woche würden am 14. April viele Pendler auf dem Heimweg und darüber hinaus Autofahrer auf dem Weg zu ihren Familien oder Verwandten sein, teilte der Automobilklub in München mit. Die Experten rechnen mit Verzögerungen an Baustellen und auf den Ballungsraumautobahnen. Ebenfalls etwas mehr Verkehr erwartet der ADAC auch am Ostermontag, dem 18. April, wenn das verlängerte Wochenende endet.

Auch auf Auslandsstrecken wird es voll

Zu den besonders belasteten Strecken gehören demnach unter anderem die A1 von Bremen über Hamburg und Dortmund nach Köln, die A3 von Würzburg über Nürnberg nach Passau, die A6 von Mannheim über Heilbronn nach Nürnberg, der Kölner und der Berliner Autobahnring.

Verzögerungen sollten Osterurlauber aber auch auf den klassischen Auslandsstrecken einkalkulieren. Dazu zählen die West-, Tauern- und Brennerautobahn in Österreich und die Gotthard-Route in der Schweiz.

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Insgesamt rechnet der ADAC in diesem Jahr an Ostern mit deutlich mehr Verkehr als in den beiden letzten Coronajahren, aber mit immer noch weniger als vor der Pandemie.

„Hohe Coronafallzahlen, extrem teurer Sprit an den Tankstellen und die Angst vor den Folgen des Ukraine-Krieges“ könnten jedoch dazu beitragen, dass einige Urlauber von längeren und weiteren Urlaubsreisen ins Ausland absehen. Ferien sind aktuell in allen Bundesländern bis auf Hamburg.