Manche Lebensmittel sollte man nicht einfrieren - weil sie ungenießbar wären, wäre es große Geldverschwendung. imago/Thomas Eisenhuth

Wie einkochen funktioniert, wissen heute sicherlich nicht mehr viele – die alten Techniken des Haltbarmachens geraten nach und nach immer mehr in Vergessenheit. Stattdessen wird eingefrostet, was das Zeug hält: Alles, was nicht verbraucht wird, landet in der Tiefkühltruhe, denn die gibt es in jedem Haushalt. Aber Achtung: Es gibt auch Lebensmittel, die auf keinen Fall ins Tiefkühlfach sollten, weil sie dann nicht mehr genießbar sind. Hier kommen fünf Beispiele.

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Auch wenn Einfrieren überaus praktisch ist, so überstehen nicht alle Lebensmittel den Frost wirklich gut. Grundsätzlich gilt: Auch auf die Methode kommt es an. Bitte nur gefrier-geeignete Beutel oder Behälter verwenden. Die Tüten oder Dosen sollten so voll wie möglich befüllt werden, denn je weniger Luft im Gefriergut ist, desto besser. Außerdem alles immer fest verschließen … und DIESE fünf Lebensmittel bitte nicht ins Gefrierfach packen.

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Kann man Salat oder Käse einfrieren? Nein, bitte nicht – DAS ist der Grund

SALAT. Manchmal gibt’s im Supermarkt nur große Kopfsalate, die man gar nicht auf Anhieb verbrauchen kann. Salatblätter sollten aber auf keinen Fall eingefroren werden. Der Grund ist simpel: Sie werden durch den hohen Wassergehalt nach dem Auftauen so pappig, dass sie schlichtweg nicht mehr genießbar sind. Das gleiche Problem taucht übrigens bei Spinat auf – nur ist es hier nicht so schlimm, weil dieser sowieso meistens weiterverarbeitet, etwa gekocht oder gebraten wird.

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Tipp: Wer Salat länger lagern will, sollte ihn in ein angefeuchtetes Geschirrtuch einschlagen. Die Feuchtigkeit sorgt im Kühlschrank dafür, dass er knackig bleibt und nicht welk wird.

Die Deutschen lieben ihre Kartoffeln – roh einfrieren sollte man die Knollen aber auf keinen Fall. dpa/Martin Gerten

KÄSE. Sie haben Käse übrig? Dann essen Sie ihn lieber auf, aber frieren Sie ihn nicht ein. Wer etwa Frischkäse ins Gefrierfach packt, der riskiert, dass er beim Auftauen flockt und eine seltsame Konsistenz bekommt. Das ist alles andere als lecker. Gleiches Problem bei Weichkäse: Wer wird schlichtweg pappig. Hartkäse geht, kann aber nach dem Auftauen oft nur noch zum Überbacken verwendet werden, weil er unter Umständen bröckelig wird. Die Gefahr des Ausflockens besteht übrigens auch bei anderen Milchprodukten wie Joghurt, Quark oder Vollmilch.

OBST UND GEMÜSE. Kann prinzipiell natürlich eingefroren werden, Vorsicht ist allerdings bei Sorten geboten, die sehr wasserreich sind. Also beispielsweise Wassermelonen oder Gurken. Hier sorgt das enthaltene Wasser wie auch beim Salat dafür, dass nach dem Auftauen nur matschige Pampe übrig bleibt.

Wassermelone ist gerade im Sommer lecker und erfrischend, sollte aber nicht eingefroren werden. imago/imagebroker

Kann man Kartoffeln einfrieren? DAS sollten Sie dabei unbedingt beachten

KARTOFFELN. Suppengrün, etwa für Eintöpfe, lässt sich verarbeitet wunderbar einfrieren – wer nun denkt, dass das auch mit Kartoffeln klappt, der irrt sich. Des Deutschen Lieblings-Knolle sollte immer frisch verwendet werden. Denn: Die Erdäpfel verlieren nach dem Auftauchen ihre Festigkeit, werden matschig. Und: Sie verändern ihren Geschmack, werden süßlich! Eingefroren werden können sie nur, wenn sie verarbeitet sind – deshalb gibt es Pommes und Kroketten auch als Tiefkühlware.

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GELATINE-DESSERTS. Sie haben nach dem Geburtstagsfest Pudding oder Torte übrig? Ab in den Froster! Nun … das sollten Sie sich noch einmal überlegen. Denn: Gelatine wird, wenn sie eingefroren wurde, beim Auftauen flüssig. Von Pudding oder Cremetorte bleibt danach also nur noch Suppe übrig. Leckere süße Desserts also lieber gleich verputzen. Das schont Nerven und tut der Seele gut.