Beim Plätzchen-Backen lässt sich mit ein paar Tricks bares Geld sparen.
Beim Plätzchen-Backen lässt sich mit ein paar Tricks bares Geld sparen. imago/Westend61

Wer Kinder hat, kommt ums Plätzchen-Backen in der Vorweihnachtszeit eh nicht herum. Aber auch in vielen kinderlosen Haushalten läuft der Backofen in der Vorweihnachtszeit auf Hochtouren. Nur die Preise für Zutaten und Energie könnten in diesem Jahr so manch einem Hobby-Bäcker die Laune verderben. Bei Letzterem gibt es aber Sparpotenzial. Wir verraten, wie Sie beim Backen einfach Energie sparen – und damit bares Geld.

Lesen Sie auch: „Mama, ich fühle mich, als würde ich sterben“: Stella-Lily (5) stirbt an Streptokokken, weil kein Arzt sie behandeln will >>

Berliner KURIER/Dajana Rubert
Unsere liebsten Plätzchen

+++ Rezept für Haselnuss-Plätzchen ohne Mehl 
+++ Rezept für Haferkekse
+++ Rezept für Mit nur zwei Zutaten: Kokosmakronen
+++ Rezept für Plätzchen-Kugeln

+++ Rezept für Rumkugeln
+++ Rezept für Spritzgebäck

Tipp 1: Ofen leer räumen zum Plätzchen-Backen

Ja, der Backofen ist in vielen Haushalten so viel mehr als ein Backofen. Er ist vor allem wichtiger Stauraum in oft viel zu kleinen Küchen. Mehrere Backbleche finden darin Platz, Auflaufformen, Töpfe und Pfannen.

Wer beim Backen Energie und damit bares Geld sparen will, sollte den Backofen vor dem Vorheizen aber unbedingt leer räumen. Andernfalls braucht es bis zu 20 Prozent mehr Energie, um den Backofen auf die gewünschte Temperatur zu bringen.

Lesen Sie auch: Kein Ei parat, Butter, Zucker oder Mehl alle? So können Sie Backzutaten einfach ersetzen >>

Tipp 2: Umluft statt Oberhitze beim Plätzchen-Backen

Nur einen winzigen Knopfdruck, ein Zentimeter mehr am Rädchen gedreht – und schon lässt sich weitere Energie einfach sparen beim Backen. Denn meist hat man die Wahl zwischen Umluft oder Ober- und Unterhitze beim Backofen. Ist das der Fall, nutzen Sie unbedingt die Umluftfunktion.

Sie ist etwa 20 Prozent sparsamer, da die Luft schneller und effizienter im Ofenraum verteilt wird. Daher sind niedrigere Temperaturen und verkürzte Garzeiten möglich. Für Ihr Rezept bedeutet das: Etwa 20 bis 30 Grad weniger einstellen, so die Energiesparkampagne „80 Millionen gemeinsam für den Energiewechsel“ des Bundeswirtschaftsministeriums.

Lesen Sie auch: Mehr als 150 Euro sparen – mit diesem Wäsche-Trick >>

Gemeinsam Plätzchen backen gehört in Familien zur Vorweihnachtszeit einfach dazu. Dabei sollte man gut planen, um Energie zu sparen.
Gemeinsam Plätzchen backen gehört in Familien zur Vorweihnachtszeit einfach dazu. Dabei sollte man gut planen, um Energie zu sparen. Mascha Brichta/dpa

Tipp 3: Mehrere Plätzchen-Sorten auf einmal backen

Es erfordert etwas Planung, aber was tut man nicht alles, um Geld zu sparen. Schließlich gucken wir ja auch die Werbung nach Angeboten durch und kaufen die Butter da, wo sie am preiswertesten ist. Also ran an die Notizbücher und Plan gemacht: Wie viele Sorten Plätzchen will ich backen und welchen Tag kann ich mir dafür freischaufeln?

Backen Sie mehrere Plätzchen-Sorten an einem Tag – am besten sogar in einem Backvorgang. In den meisten Backöfen haben bequem mindestens zwei Backbleche Platz. Der Ofen mit der Umluft-Einstellung kann mehrere Bleche auf mehreren Ebenen gleichzeitig aufnehmen. Das bringt bis zu 45 Prozent Energieersparnis, so die Initiative Hausgeräte+.

Bei der Planung nicht vergessen: Manche Teige müssen vor dem Backen über Nacht in den Kühlschrank. Vorbereitung ist hier alles!

Lesen Sie auch: Richtig lüften und mehrere Hundert Euro sparen: So hilft das Hygrometer dabei >>

Tipp 4: Mehrere Plätzchen-Sorten hintereinander backen

Wer alle Freunde, Verwandten und Kollegen mit selbstgebackenen Plätzchen beschenken will und auch noch selber welche vernaschen möchte, dem reichen zwei oder drei Bleche, die zeitgleich in den Ofen passen, nicht aus.

Aber auch hier gilt: Nutzen Sie die Energie des Ofens sinnvoll. Am besten also viele Bleche voller Gebäck und Stollen direkt hintereinander backen, sodass der Ofen nicht immer wieder aufs Neue hochheizen muss.

Und wer richtig gut planen kann, kalkuliert ein Essen am Ende mit ein, etwa die Lasagne oder einen Braten zum Mittagessen.