Rosenkohl ist ein beliebtes Wintergemüse.
Rosenkohl ist ein beliebtes Wintergemüse. Imago/Westend61

Seit September liegt er wieder in den Supermarktregalen und wurde auch schon zu den verschiedensten Rezepten verkocht: der Rosenkohl. Das beliebte Wintergemüse ist längst mehr als nur eine weichgekochte Beilage zu Fleisch, sondern kann als Ofengericht mit Knoblauch und Parmesan oder kross angebraten in der Pfanne ein echter Hauptdarsteller auf dem Teller sein.

Am besten schmeckt der Rosenkohl dabei natürlich frisch gekauft, doch nicht immer braucht man für ein Rezept auch alle gekauften Röschen, die oft im 700 Gramm-Beutel angeboten. Damit die Reste nicht verkommen, sondern in einem anderen Gericht Verwendung finden können, müssen sie daher richtig gelagert werden. Am besten gelingt das auf zwei verschiedene weisen: Im Kühlschrank oder im Gefrierfach. Bei beiden Varianten gilt es, einiges zu beachten. Wir erklären, worauf es ankommt.

Rosenkohl im Kühlschrank lagern

Wenn Sie gedenken, den Rosenkohl nur ein paar Tage lagern zu wollen, ist der Kühlschrank die richtige Wahl. Da dort nicht überall die gleichen Temperaturen herrschen, solle der Rosenkohl im Gemüsefach untergebracht werden. Dort herrscht in den meisten Geräten eine Temperatur von 9 Grad Celsius.

Zudem hilft es dem Rosenkohl beim Frischbleiben, wenn er in ein feuchtes Tuch eingewickelt wird. Tropfend nass sollte es allerdings nicht sein. Und: Der Rosenkohl sollte unverarbeitet in den Kühlschrank. Er sollte also nicht abgespült worden sein und auch die äußeren Blätter und das holzige Ende des Strunks sollten als Schutz noch an den Röschen bleiben. 

Mit diesem Vorgehen bleibt der Rosenkohl im Kühlschrank gut eine Woche frisch.

Leckerer Rosenkohl ist vielseitig einsetzbar.
Leckerer Rosenkohl ist vielseitig einsetzbar. Imago/agefotostock

Rosenkohl im Gefrierfach lagern

Sollten Sie den Rosenkohl allerdings für einen längeren Zeitraum lagern wollen, dann müssen Sie ihn einfrieren und im Gefrierfach lagern, falls Sie dort genug Platz haben. 

Dafür müssen Sie den Rosenkohl zunächst putzen, als würden Sie ihn zubereiten wollen: Entfernen Sie das holzige Ende des Strunks, sowie die äußeren, dunklen Blätter und spülen die Röschen dann unter kaltem Wasser ab.

In einem Topf bringen Sie nun leicht gesalzenes Wasser zum kochen, und kochen die Röschen dann drei bis vier Minuten darin mit.

Währenddessen stellen Sie ein Eisbad auf, indem Sie den Rosenkohl abschrecken. Anschließend lassen Sie den Rosenkohl trocknen und legen sie einzeln auf ein Brett, um im Gefrierfach durchzufrosten. Die Röschen sollten sich nicht berühren, da sie ansonsten aneinanderkleben.

Anschließend kommt der Rosenkohl in einen Gefrierbeutel und bleibt bis zu einem halben Jahr im Gefrierfach frisch. Soll er dann verwendet werden, lassen Sie die Röschen nicht vortauen, sondern verwenden sie gleich. So behalten sie ihre Qualität.