Fünf Öko-Vollkornnudeln schnitten mangelhaft ab – darunter Marken von Alnatura und Newlat. imago/Westend61

Von wegen gesund! Jetzt kommt raus: Vollkornspaghetti können sogar schädlich sein. Das fand die Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 3/2020) raus. Von 20 Produkten können die Tester nur noch knapp die Hälfte empfehlen.

Immerhin: Acht Produkte schnitten mit „sehr gut“ ab – darunter die Bio-Vollkornspaghetti von Netto und Combino für je 0,79 Euro pro Packung sowie das konventionelle Vollkornprodukt von Riesa für 1,35 Euro pro Packung. Ferner gab es ein weiteres „gut“ , aber elf Produkte bekamen zwischen „befriedigend“ bis „ungenügend“. Mangelhaft erhielten Vollkorn Spaghetti No.3“ von Alnatura, „Bio Spaghetti aus reinem Bio-Vollkornhartweizen“ von Aldi Süd, „3 Glocken Vollkorn Nudeln Spaghetti“ von Newlat.

Vollkorn Spaghetti mit Schimmelpilzgiften belastet

Ungenügend, so die Tester, sind „Vollkorn Spaghetti“ von der Biozentrale sowie „Buitoni Integrale Spaghettini“ von Newlat. Dort sei die Belastung mit Schimmelpilzgiften zu hoch. Bei einer Probe wurden zusätzlich noch Pestizide nachgewiesen.

Doch wie kommt das Gift in die Pasta? Die Toxine kommen besonders bei feucht-warmer Witterung schon auf dem Feld ins Korn, schreibt die Zeitschrift. Mit fatalen Folgen: Die Gifte können Blutzellen und Immunsystem schädigen. Während ein Hersteller versprach, das künftig noch sorgfältiger zu kontrollieren, beriefen sich andere darauf, die Richtwerte einzuhalten. Das Problem: Einen gesetzlich bindenden Grenzwert gibt es bislang nicht.