Sie sind super-lästig und vermehren sich gefühlt bei jedem Wimpernschlag: Obstfliegen! imago stock&people

Sie sind echt super-lästig, die kleinen Fruchtfliegen, die sich so rasend schnell in der ganzen Wohnung ausbreiten. Kaum ist die erste da, hat sie eine ganze Kolonie im Schlepptau. Und wie wird man die dann wieder los? Der KURIER gibt Tipps, was man gegen die Plagegeister tun kann und wie man ihnen richtig vorbeugt.

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Wo kommen die Obstfliegen her?

Ob Sie es glauben oder nicht: Vermutlich kaufen Sie die Fruchtfliegen unwissentlich mit ein. Das klingt verdammt eklig, ist aber die traurige Wahrheit. Wenn wir in der Kaufhalle Obst eintüten, ist das unter Umständen schon voll mit Dutzenden Larven. Da hilft nur eins: Das Obst nach dem Einkauf einmal gründlich abwaschen. Dann trockenreiben und ab damit in den Kühlschrank. Aber Achtung: Beispielsweise Tomaten und Bananen gehören nicht gekühlt. Wer dafür einen Platz auf der Arbeitsplatte hat, kann sie einer Obsthaube schützen. Denn besonders Obst, dass Reifegas produziert, lockt die kleinen Viecher an.

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Sind Obstfliegen schädlich?

Die gute Nachricht: Fruchtfliegen schaden nicht der Gesundheit. Im Gegensatz zu Stechmücken oder Moskitos sind die Fruchtfliegen eher harmlos. Sie stechen nicht und können auch keine schweren Krankheiten übertragen. Trotzdem sollte man zusehen, dass man sich keine ganze Kolonie ins Haus holt. Da Fruchtfliegen Fäulnis- und Hefebakterien übertragen, verderben befallene Lebensmittel deutlich schneller.

Warum vermehren sich Obstfliegen vermeintlich binnen von Minuten?

Das kennen Sie bestimmt: Die lästigen Fruchtfliegen scheinen sich mit jedem Wimpernschlag zu vermehren. Ist erst mal eine da, sind es bald Dutzende und danach Hunderte. Denn leider sind die kleinen Plagen wahnsinnig fruchtbar. So legt ein Weibchen rund 400 Eier, aus denen nur wenig später Junge schlüpfen. Perfekte Brutstätten sind übrigens – Sie ahnen es – der Müll, Essenreste auf Tellern, klebrige Flecken auf der Arbeitsplatte und – na klar – Obst.

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Eine Mischung aus Essig und Spülmittel hat sich gegen Obstfliegen bewährt.  IMAGO/blickwinkel

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Wie kann man vermeiden, dass Obstfliegen die gesamte Wohnung besiedeln?

Neben der Tatsache, dass Sie Obst nach dem Einkauf abwaschen und abtrocknen sollten, ist es wirklich wichtig, geeignete Lebensmittel vor allem in den warmen Monaten im Kühlschrank zu lagern. Aber es gibt noch ein paar weitere Kleinigkeiten, die dabei helfen könnten, dass nicht Ihre gesamte Wohnung zum Fruchtfliegen-Nest wird. Verschrauben Sie Pfandflaschen und Altglas wenn möglich, wenn Sie es in der Wohnung lagern. Alternativ: Spülen Sie leere Flaschen und Becher gründlich aus. Auch von Tellern, die in der Küche stehen, sollten Essensreste entfernt werden. Der Müll sollte regelmäßig rausgebracht werden und die Arbeitsflächen direkt nach dem Kochen oder backen gründlich gereinigt werden. So haben die Fruchtfliegen weniger Orte, an denen sie sich richtig wohlfühlen und Nahrung finden.

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Wie wird man Obstfliegen wieder los?

Um Fruchtfliegen loszuwerden, gibt es einige Hausmittel. Sie können eine Falle bauen: Decken Sie fast leere Saftgläser und Obstkonserven mit einer Folie ab, stechen Sie dort einige Löcher hinein. Die Fruchtfliegen werden auf der Suche nach Nahrung in die Dose oder das Glas hineinfinden – kommen aber dank der Folie nicht wieder heraus. Tipp 2: Mischen Sie in einem kleinen Schälchen etwas Essig mit einem Schluck Wasser und Spülmittel. Letzteres bricht die Oberflächenspannung des Wassers.

So können sich die Fruchtfliegen laut Nabu nicht auf ihr halten und ertrinken. Tipp 3: Ein beliebter Klassiker gegen Fruchtfliegen ist auch ein Zucker-Hefe-Gemisch. Mit einem Mix aus frischer Hefe (verströmt einen süßlichen Geruch), Wasser, einem Spritzer Spülmittel und einem Teelöffel Zucker kann man Fruchtfliegen gezielt in die Falle locken.

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Eine Obstfliege im Detail. 
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