Fruchtfliegen laben sich vor allem an gärendem Obst und Gemüse – und nerven einfach. imago/blickwinkel

Im Sommer kämpfen wir alle mit den Mücken – aber sie sind nicht die einzigen Insekten, die uns allen den Nerv rauben können. In den warmen Monaten haben auch sie Hochsaison: Obstfliegen! Sie gelangen in die Wohnung, werden vor allem von gärendem Obst und Gemüse angezogen. Vermehren sich rasend schnell… und man wird sie so leicht nicht mehr los. Was hilft gegen die lästigen Plagegeister? Hier kommen die besten Tipps gegen Fruchtfliegen.

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Die Obstfliegen sind etwa drei Millimeter groß und gelb-braun gefärbt. Der Name kommt von ihrem liebsten Nahrungsmittel: Die kleinen Plagegeister werden vor allem von gärendem Obst und Gemüse, aber auch von Küchenabfällen angelockt. Fruchtfliegen gelangen in die Wohnung, weil sie die entsprechenden Gerüche wahrnehmen… und nerven.

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Obstfliegen: Manchmal bringen wir Fruchtfliegen aus dem Supermarkt mit

Aber: Nicht nur durch das offene Fenster können Obstfliegen in die Wohnung kommen. Manchmal bringen wir sie beim Einkaufen aus dem Supermarkt oder vom Wochenmarkt mit. Denn: Die Fliegen legen ihre Eier auf Obststücken ab, auf Äpfeln, Beeren oder anderen Früchten. Aus den Eiern werden schnell die Fliegen – und diese vermehren sich dann rasant. Wichtig für das gute Leben der Fruchtfliegen ist nicht nur die Nahrung, sondern auch Wärme. Deshalb treten die Obstfliegen vor allem in den warmen Monaten auf, am meisten im Spätsommer.

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Die Frage ist: Was kann man gegen Fruchtfliegen tun? Zunächst ist es wichtig, den Fliegen die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Also: Lebensmittel, bei denen die Gefahr besteht, dass sie gären, sollten gut abgedeckt aufbewahrt werden – nach Möglichkeit sogar im Kühlschrank. Außerdem gilt: Schmutziges Geschirr sofort spülen bzw. in die Spülmaschine räumen und auf keinen Fall Küchenabfälle herumstehen lassen. Müllbeutel regelmäßig und am besten öfter als sonst entsorgen.

Aus Wasser, Saft, Essig und Spülmittel kann man ganz leicht eine Falle für Fruchtfliegen zusammenmischen. imago/teutopress

Und wie wird man die Obstfliegen los? Da hilft regelmäßiges Stoßlüften, damit die Tiere ggf. den Weg in die Freiheit finden. Für die ganz hartnäckigen bieten sich einfache Fallen für Fruchtfliegen an. Dafür große Schüsseln oder flache Teller mit etwas Wasser füllen, hinein kommen etwas Essig und Fruchtsaft (z.B. Zitronensaft). Außerdem ein Spritzer Spülmittel, der zerstört die Oberflächenspannung des Wassers. Wenn die Obstfliegen nun vom Essig-Geruch angelockt werden, können sie sich auf der Wasseroberfläche nicht halten und gehen unter.

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Ebenfalls möglich ist es, eine Falle aus Hefe zu bauen. Dafür etwas Wasser mit Hefe und Zucker vermischen und vorsichtig, am besten mit einem Trichter, in eine Flasche füllen. Einen Tropfen Spülmittel zugeben. Der Trichter ist wichtig, damit die Flüssigkeit nicht den Flaschenwand benetzt und die Fruchtfliegen dadurch am Ende wieder aus der Falle gelockt werden. Wer keine Hefe hat, kann auch alkoholische Getränke wie Bier oder Wein als Basis nehmen, der Geruch zieht die Obstfliegen ebenso an.

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Fruchtfliegen bekämpfen: Diese Pflanzen mögen die Fliegen nicht

Und nicht zuletzt gibt es auch andere Mittelchen, die helfen sollen. So bringt der Geruch einer Zitrone, gespickt mit Nelken, die Fruchtfliegen angeblich dazu, den Obstkorb zu meiden. Und auch verschiedene Pflanzen sollen die Fliegen angeblich zur Flucht bewegen – auf Basilikum, Tomatenpflanzen, Zitronenmelisse, Lavendel, Knoblauch, Lorbeer und Schnittlauch stehen die Obstfliegen nämlich angeblich gar nicht…

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