Wer seine Amaryllis richtig pflegt, hat zur Weihnachtszeit eine prachtvolle Blüte. imago images/Westend61

Eigentlich ist sie die Königin der Weihnachtszeit. Ihre prachtvolle Blüte verzückt rund um den heiligen Abend in ihrem meist roten Gewand. Doch leider ist diese Königin eine echte Diva, eine Prinzessin auf der Erbse. Nur wer sie richtig pflegt, hat lange Freude. Der KURIER verrät, worauf Sie achten müssen.

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Was muss man bei der Pflege der Amaryllis beachten?

Amaryllis werden bei uns als Zimmerpflanzen gehalten, sie können im Haus überwintern und blühen mit der richtigen Pflege auch im nächsten Jahr wieder üppig.

Allerdings sind Amaryllis wie alle Zwiebelblumen empfindlich beim Thema Staunässe. Wird die Wurzel zu feucht und beginnt zu faulen, ist die Pflanze verloren. Das vermeidet man am ehesten, indem man die Pflanze über den Untersetzer gießt. Auch eine gute Idee: Blähton oder Kies am Boden des Topfes kann Staunässe verhindern.

Neben hochwertiger Erde ist auch ein guter Dünger wichtig.

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Worauf muss man in der Vorweihnachtszeit beim Gießen und der Pflege der Amaryllis achten?

Die Amaryllis hat einen richtigen Jahresplan, nach dem sie gegossen werden will. Spätestens Anfang Dezember sollte man die Zwiebel bis zur Hälfte in neue Erde pflanzen. Ein daumenbreiter Abstand zwischen den Zwiebeln und dem Topfrand genügt. Achten Sie darauf, dass es gute Erde ist. Die Amaryllis wird nun reichlich gegossen.

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Wichtig: Warten Sie nun, bis sich erste Triebspitzen am oberen Ende der Zwiebel zeigen. Erst dann wird wieder gegossen. Gießen Sie immer über den Untersetzer und schütten Sie weg, was zu viel darin ist. Anfangs wird die Pflanze nicht viel Wasser brauchen, mit der Zeit zieht sie mehr und mehr Wasser aus dem Untersetzer.

Der Topf kann im Wohnzimmer, aber nicht direkt über der Heizung stehen. Ist das Austrieb etwa zehn Zentimeter lang, sollten Sie die Amaryllis auf dieselbe Art ca. einmal in der Woche wässern.

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Amaryllis gibt es auch mit gewachster Zwiebel. Diese kann und muss man nicht gießen. imago images/CHROMORANGE

Wie gießt man die Amaryllis rund um Weihnachten, wenn sie blüht?

Wenn die Amaryllis kurz vor Weihnachten zu Blühen beginnt, sollte man sie nicht mehr der direkten Sonne aussetzen. Optimal ist eine Temperatur von um die 20 Grad. Gießen Sie die Amaryllis weiterhin nur über den Untersetzer.

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Was macht man mit der Amaryllis nach Weihnachten, damit sie im nächsten Jahr wieder blüht?

Um auch im kommenden Jahr Freude an der Pflanze zu haben, kann man die welke Blüte im Februar bis April abschneiden. Die Blätter lässt man stehen. Ab Mai kommt der Topf auf den Balkon oder Garten, steht halbschattig und wird wöchentlich mit Flüssigdünger schwach gedüngt. Ab August stellt man das Gießen ein – die Ruhepause beginnt. Ist das Laub verwelkt, kann man es im September oder Oktober abschneiden und den Topf in den Keller stellen (15 Grad sind optimal). Gegossen wird aber erst wieder nach dem Umtopfen im November bis Anfang Dezember.

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