Ist meine Batterie voll oder leer? Mit einem einfachen Trick finden Sie es heraus. Imago/Stefan Zeitz

Batterien sind klein, handlich – und sie sehen völlig gleich aus, ganz egal, ob sie leer oder voll sind. Man sieht ihnen ihren Ladungsstand nicht an. Was beispielsweise bei einer Fernbedienung nicht so schlimm ist, da man sehr einfach ans Batteriefach kommt und einfach ausprobieren kann, ob sie funktioniert, gibt es auch Batteriefächer, die schwerer zugänglich sind, und manchmal möchte man auch gar nicht ausprobieren, ob nun alle Batterien in einem Karton noch verwendet werden können oder nicht. In solchen Fällen kann ein Messgerät helfen – oder wenn das nicht zur Hand ist, ein einfacher Trick!

Einfacher Trick: So testen Sie, ob Ihre Batterien voll oder leer sind

Dieser funktioniert vor allem mit Batterien der Typen AAA und AA - und nein, es hat nichts damit zu tun, die Batterie in irgendeiner Art und Weise anzulecken. Vielmehr macht man sich bei diesem Trick die Eigenschaften der Batterie-Bestandteile zunutze!

Alles, was Sie brauchen, ist eine ebene, feste Fläche und die Batterie, die Sie testen wollen. Lassen Sie die Batterie nun aus einer Höhe von 20 Zentimetern senkrecht auf die Fläche fallen. Kippt die Batterie gleich nach dem Aufprall um, ist sie voll, hüpft sie ein wenig nach oben, ist sie leer.

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Ein sicheres Anzeichen: Verpackte Batterien sind meistens voll, aber was, wenn sie in einer Kiste liegen? Imago/Gottfried Czepluch

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Der Grund dafür ist, dass die zinkhaltigen Batterien mit einem Gel gefüllt sind, dass bei einer vollen Batterie den Aufprall verringern sollte. In einer entladenen Batterie wird das Gel aber durch den Kontakt mit dem enthaltenen Sauerstoff fest - und so kommt es zum Sprung.

Besser (und zeitsparender) ist es natürlich, Batterien gar nicht erst zu verwechseln. Daher sollte man sie auf keinen Fall zusammen lagern. Denn so läuft man Gefahr, auch mal eine noch geladene Batterie wegzuwerfen. Und das kostet nicht nur Geld, sondern ist auch unnötig produzierter Müll.

Batterien richtig lagern: Das sollten Sie beachten

Außerdem sollten Sie beim Lagern von Batterien noch weitere Dinge beachten: Lagern Sie ihre Batterien nicht bei höheren Temperaturen als 20 Grad. Das kann die Batterien entladen und die Kapazität deutlich verringern.

Auch zu hohe Luftfeuchtigkeit sollte an Orten, and denen Batterien gelagert werden, nicht herrschen. Das kann nämlich dazu führen, dass sich die Batterien zersetzen, sie auslaufen und dabei gesundheitsschädliche Stoffe austreten.

Zwei Batterien wurden schlecht gelagert: Gesundheitsschädliche Stoffe treten aus. Imago/Jochen Tack

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Zudem sollten Batterien weder mit Metallobjekten noch mit Batterien anderer Arten gelagert werden. Diese können nämlich miteinander reagieren, was zu einem Kurzschluss inklusive Brandgefahr führen kann.