Es gibt spezielle Waschmaschinen-Reiniger. Darauf können Sie aber künftig verzichten. IMAGO/Panthermedia

Spätestens wenn die Wäsche aus der Waschmaschine mieft, wird auch dem Letzten klar: Es ist Zeit für eine gründliche Reinigung. Denn die Ursache für schlechte Gerüche in frisch gewaschener Kleidung liegt meist an der Maschine. Sie ist es, die den Schmutz aus unserer Kleidung spült. Eigentlich logisch, dass dabei unter Umständen auch Rückstände zurückbleiben.

Teurer Hygienespüler hilft fast immer gegen schlechte Gerüche in der Kleidung, weil er Bakterien und Keime zuverlässig abtötet. Trotzdem gehört er nicht bei jedem Waschgang in die Maschine, weil er nicht gut für die Umwelt ist.

Außerdem gibt es spezielle Waschmaschinen-Reiniger. Die können Sie nehmen, müssen Sie aber nicht. Sparen Sie Geld und tun Sie was für die Umwelt – reinigen Sie Ihre Waschmaschine einfach mit Hausmitteln.

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Natron oder Backpulver als Helfer beim Waschmaschinereinigen

Backpulver (oder Natron) ist ein wahrer Alleskönner im Haushalt. Es ist kaum zu glauben, was man alles mit Backpulver reinigen kann. Von Pfannenböden über Matratzen bis hin zum Abfluss ist Backpulver ein beliebtes Hausmittel zu Reinigungszwecken. Bei lästigen Ablagerungen in der Toilette wirkt es wahre Wunder. Selbst gegen Mundgeruch hilft Backpulver. Und natürlich reinige es auch die Waschmaschine.

Und so geht’s: Geben Sie zwei Tütchen Backpulver (oder 50 Gramm Natron) ins Einspülfach oder die Trommel und starten Sie einen leeren Waschgang mit möglichst heißem Wasser. Das Natron (was ja auch im Backpulver enthalten ist) beseitig zuverlässig Keime und Pilze.

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Damit die Waschmaschine wieder rundherum keimfrei und sauber ist, sollte man sie regelmäßig reinigen.  IMAGO/Panthermedia

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Waschmaschine reinigen: Essig und Zitronensäure helfen

Auch hilfreich beim Reinigen der Waschmaschine ist Zitronensäure. Einfach etwa acht Esslöffel davon direkt in die Trommel geben und einen möglichst heißen (leeren) Waschgang starten!

Achtung: Zu viel Säure kann die Gummischläuche der Waschmaschine beschädigen. Deshalb ist auch mit Essig Vorsicht geboten: Zum Beispiel zum Ausreiben der Einspülschublade bietet sich Essig mit warmem Wasser verdünnt trotzdem an. Er wirkt desinfizierend und löst Kalk.

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Waschmaschine reinigen: Spülmaschinen-Tab gegen Kalk und Schimmel

Was in der Geschirrspülmaschine Kalk und Schmutz entfernt, hilft auch bei der Reinigung der Waschmaschine. Außerdem bekämpfen die Tabs Keime und Schimmel. Legen Sie ein bis zwei Geschirrspül-Tabs direkt in die Trommel der Maschine und starten Sie einen möglichst heißen Waschgang.

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Waschmaschine richtig nutzen statt ständig reinigen

Was prinzipiell hilft, ist ab und zu ein Waschgang bei 95 Grad – der tötet Bakterien ab. Es gilt immer: Je höher die Waschtemperatur, desto wirksamer werden Bakterien abgetötet. Die Kleidung also immer so heiß wie möglich waschen. Waschen Sie Handtücher bei mindestens 60 Grad, nicht immer nur bei 40.

Außerdem wichtig: Das Kurzwaschprogramm nur im Notfall wählen – auch hier wird die Wäsche nicht so sauber wie bei einem langen Waschgang. Auch ein Mehr an Wasser kann kleine Wunder wirken – drücken Sie ab und an mal die Wasser-Plus-Taste vor dem Waschen.

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