Der Glücksklee im Topf von Silvester wird im Frühjahr zu einer Gartenpflanze.  Andrea Warnecke/dpa-tmn

Was der Weihnachtsstern in der Adventszeit ist, ist der Glücksklee in der Silvesternacht: Bei vielen Partys werden die kleinen Töpfchen mit vierblättrigen Kleeblättern und Schornsteinfegern als Geschenk weitergereicht, um Glück für das neue Jahr zu wünschen. Doch nach ein paar Tagen kommt bei vielen die Ernüchterung: Plötzlich hängen die Blätter, das Glück verwelkt… Hier gibt es Tipps vom Profi, wie der kleine Klee möglichst lange frisch bleibt.

Glücksklee frisch halten: Je kälter, desto kompakter bleibt die Pflanze

Grundsätzlich gilt: Solange der Klee in der Wohnung bleibt, ist ein Standort mit viel Licht optimal, etwa auf der Fensterbank. Und: Je kühler die Temperatur im Zimmer ist, desto kompakter bleibt der Klee! Bei mehr als 18 Grad treibt er aus, dann werden die Stiele der Blätter schnell länger und länger.  Je kühler es ist, desto kleiner bleibt die eigentliche Pflanze.

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Was viele nicht wissen: Der Klee ist nicht unbedingt eine Zimmerpflanze. Deshalb rät die Bayerische Gartenakademie: Der vierblättrige Klee sollte spätestens nach dem Frost im März in einen größeren Topf gepflanzt werden und ins Freie umziehen, um weiterwachsen zu können. Gut ist demnach ein Standort im Halbschatten, an einem sonnigeren Plätzchen braucht er mehr Gießwasser. Gelegentlich sollte man den Glücksklee nun düngen.

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Glücksklee ist ein wunderbares Geschenk für die Silvesterparty - aber wie bleibt er nach der Feier lange frisch? imago/Future Image

Ab Ende Oktober benötigen die Pflanzen einen frostfreien und hellen Platz im Haus. Die Gartenakademie rät allerdings nicht zu beheizten Wohnräumen, sondern einem kühlen Keller.

Glücksklee frisch halten: Mit diesen Tipps klappt es garantiert

Dort geht der Glücksklee in eine Winterruhe, er wird nicht mehr gegossen und seine Blätter vertrocknen. Ende Februar werden die Laubreste entfernt und die Pflanze wird wieder ins Helle gebracht und gegossen.

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Wer den Glücksklee zum Jahreswechsel wieder als Dekoration verwenden möchte, muss ihn früher aufwecken: Dafür sollte man ihn vier Wochen vor Silvester an einen hellen Platz bei mindestens 18 Grad holen, gießen und die trockenen Blätter entfernen, rät Isolde Keil-Vierheilig von der Gartenakademie. „Zeigen sich die grünen Blättchen, kann man die Pflanze wieder kühler stellen, damit die Blattstiele nicht zu lang werden.“