Eklige Routine oder saubere Sache? Sein Handtuch muss man regelmäßig wechseln, damit es nicht zur Keim-Schleuder wird. imago images/Westend61

Jeder hat es: ein Lieblingshandtuch. Es ist besonders flauschig, hat ein tolles Motiv oder einfach nur die perfekte Größe. Doch egal, wie gern man es hat: Nur wenn man es regelmäßig auswechselt und richtig wäscht, bleibt es hygienisch und keimfrei. Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim Handtuch-Wechsel achten müssen und wie lange ein Handtuch überhaupt haltbar ist – damit das Abtrocknen eine saubere Sache bleibt.

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Warum muss man Handtücher überhaupt wechseln und waschen?

Wir verraten Ihnen nichts Neues, wenn wir daran erinnern, dass sich Keime und Bakterien in feuchter, warmer Umgebung besonders wohlfühlen und prächtig vermehren. Und wo ist es in der Regel feucht und warm? Na klar, im Badezimmer! Kein Wunder also, dass Handtücher der perfekte Nährboden sind.

Aber wie kommen die Keime überhaupt ins Handtuch? Zum einen werden beim Duschen oder Baden längst nicht alle Bakterien restlos abgespült. Der Rest landet zusammen mit verbliebenem Schmutz und Hautschuppen im Handtuch. Zum anderen wirbelt auch das Spülen der Toilette immer Keime auf. Die fliegen in der Luft herum und bleiben dann an den Handtüchern hängen. Keine schöne Vorstellung, oder?

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Wie oft sollte man Handtücher wechseln?

Wenn ein Handtuch bereits müffelt, ist es ein klarer Fall für die Wäsche! Doch so lange sollte man eigentlich nicht mit dem Wechseln warten. Wie lange ein Handtuch benutzt werden kann, hängt davon ab, wie oft und wofür es gebraucht wird. 

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Duschhandtuch: Können Sie Ihr Handtuch nach dem Abtrocknen schnell und richtig trocknen? Perfekt! Dann reicht es, das Handtuch nach drei bis fünf Benutzungen zu wechseln. Ob das also zweimal in der Woche passiert oder dreimal im Monat, hängt ganz von Ihren Duschgewohnheiten ab. Eine Ausnahme gilt bei Sporthandtüchern, die Sie außer Haus benutzen. Bleiben die nach dem Training über einen längeren Zeitraum feucht in der Sporttasche, gehören sie danach direkt in die Waschmaschine. Denn hier haben sich gewiss etliche Bakterien vermehren können.

Ist ein Handtuch besonders oft im Einsatz, hat es nach einem Jahr endgültig ausgedient und ist reif für den Müll. imago/imagebroker

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Handtuch zum Händeabtrocknen: Familien wechseln ihr Handtuch zum Händeabtrocknen häufiger als Singles – das sollte klar sein. Denn wenn mehrere Personen ihre Hände am selben Stück Stoff trocknen, gehört dieses einfach viel öfter gewaschen. Zwei Gründe gibt es dafür: Das Handtuch kann schlecht richtig trocknen, weil es ständig in Benutzung ist. Und die Keime von den verschiedenen Personen werden vermischt und übertragen. Also: Alle zwei Tage ab damit in die Wäsche. Wer allein wohnt und tagsüber wenig zu Hause ist, nutzt sein Handtuch zum Händeabtrocknen natürlich viel seltener. Einmal in der Woche ein frisches rauszuhängen, reicht dann aus.

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Küchenhandtuch: Igitt! Einer Studie zu Folge leidet jedes vierte Küchenhandtuch unter einem Befall mit E.coli-Bakterien. Die führen im schlimmsten Fall zur Lebensmittelvergiftung. Diese Info hätten Sie heute lieber nicht lesen wollen? Wir haben aber auch ein Tipp, wie Ihnen das nicht passiert. Wichtig zu wissen, ist, dass das Risiko besonders groß ist, wo täglich Fleischgerichte verzehrt werden und ein Tuch gleichzeitig als Hand- und Geschirrtuch dient. Benutzen Sie besser mehrere Handtücher für verschiedene Arbeiten in der Küche. Und dann: Zweimal die Woche diese wechseln, um die Keimgefahr zu minimieren.

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Wie lange kann man ein Handtuch benutzen, ehe man es wegwerfen sollte?

Wann ein Handtuch endgültig ausgedient hat, kommt darauf an, wie oft es benutzt wird. Allerspätestens nach drei Jahren ist es reif für den Müll, bei täglicher Nutzung eigentlich schon nach zwölf Monaten. Dass Handtücher, die oft feucht sind und meist im Warmen hängen, der perfekte Nährboden für Bakterien sind, ist logisch. Dass da selbst Waschen nur bedingt hilft, wissen viele nicht. Also: Der Gesundheit zuliebe: auch die schönsten Handtücher nach spätestens drei Jahren aussortieren.

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