Salatgurken sind lecker, bei der Lagerung sollten Sie aber einiges beachten. Imago/Rupert Oberhäuser

Gurken sind in der Küche absolut vielfältig einsetzbar: In diversen Salaten, Bowls, knackige Zugabe auf dem Brot oder im Sandwich oder eben mit etwas Salz als Snack zwischendurch. Deswegen und weil sie vergleichsweise erschwinglich ist, fehlt die Gurke auch in kaum einem Haushalt. Doch oft wird sie dabei falsch gelagert – im Kühlschrank.

Darum sollten Gurken nicht in den Kühlschrank

Denn der Kühlschrank ist alles andere als ein guter Ort, um eine Gurke möglichst lange möglichst frisch zu halten. Denn in einem handelsüblichen Kühlschrank herrschen (wenn nichts anderes eingestellt ist) Temperaturen zwischen 2 und knapp zehn Grad. Je nachdem, in welchem Fach.

Doch das meiste davon ist zu kalt für eine Gurke, die zu 95 Prozent aus Wasser besteht, was sie sehr kälteempfindlich macht. Am wohlsten fühlt sie sich bei acht bis 15 Grad. Ideal seien 12 Grad. Laut der Verbraucherzentrale NRW werden solche Temperaturen am ehesten in kühlen Kellern oder Speisekammern erreicht. 

Gurken kommen nicht in den Kühlschrank – und wenn so!

Zwar herrscht in den Gemüsefächern der meisten Kühlschränke eine Temperatur von neun Grad - und erfüllt damit die Vorgaben der Verbraucherzentrale. Doch dort lauern noch andere Gefahren für die Gurke.

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Gurken sind in der Küche echte Alleskönner. Imago/Shotshop

Denn das wasserreiche Gemüse sollte nicht zusammen mit Äpfeln, Birnen oder Tomaten gelagert werden. Gerade letztes dürfte aber immer wieder der Fall sein. Der Grund: Diese Früchte geben das Reifegas Ethylen ab - und das lässt die Gurken weich werden. 

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Deshalb sollten Gurken, wenn sie schon im Gemüsefach lagern und eine Nähe zu Tomaten nicht ausgeschlossen werden kann, in einen Behälter mit Deckel gegeben werden, damit die Gase nicht bis zur Gurke vordringen und sie weich, matschig und ungenießbar machen. 

Wenn Gurken übrigens richtig gelagert werden, können sie auch nach dem Kauf noch drei Wochen halten.