Sie sind super-lästig und vermehren sich gefühlt bei jedem Wimpernschlag: Fruchtfliegen! imago stock&people

Sie sind echt super-lästig, die kleinen Fruchtfliegen, die sich so rasend schnell in der ganzen Wohnung ausbreiten. Kaum ist die erste da, hat sie eine ganze Kolonie im Schlepptau. Und wie wird man die dann wieder los? Der KURIER gibt Tipps, was man gegen die Plagegeister tun kann und wie man ihnen richtig vorbeugt.

Wo kommen die Fruchtfliegen her?

Ob Sie es glauben oder nicht: Vermutlich kaufen Sie die Fruchtfliegen unwissentlich mit ein. Das klingt verdammt eklig, ist aber die traurige Wahrheit. Wenn wir in der Kaufhalle Obst eintüten, ist das unter Umständen schon voll mit Dutzenden Larven. Da hilft nur eins: Das Obst nach dem Einkauf einmal gründlich abwaschen. Dann trockenreiben und ab damit in den Kühlschrank. Aber Achtung: Beispielsweise Tomaten und Bananen gehören nicht gekühlt. Wer dafür einen Platz auf der Arbeitsplatte hat, kann sie einer Obsthaube schützen. Denn besonders Obst, dass Reifegas produziert, lockt die kleinen Viecher an.

Lesen Sie auch: Nach der Sichtung in Berlin: Sind die Wölfe bald auch in Pankow, Lichtenberg und Köpenick unterwegs? >>

Lesen Sie auch: Wäsche schneller trocknen im Herbst und Winter: Mit diesen Tricks geht’s auch ohne Trockner ruckzuck >>

Sind Fruchtfliegen schädlich?

Die gute Nachricht: Fruchtfliegen schaden nicht der Gesundheit. Im Gegensatz zu Stechmücken oder Moskitos sind die Fruchtfliegen eher harmlos. Sie stechen nicht und können auch keine schweren Krankheiten übertragen. Trotzdem sollte man zusehen, dass man sich keine ganze Kolonie ins Haus holt. Da Fruchtfliegen Fäulnis- und Hefebakterien übertragen, verderben befallene Lebensmittel deutlich schneller.

Warum vermehren sich Fruchtfliegen vermeintlich binnen von Minuten?

Das kennen Sie bestimmt: Die lästigen Fruchtfliegen scheinen sich mit jedem Wimpernschlag zu vermehren. Ist erst mal eine da, sind es bald Dutzende und danach Hunderte. Denn leider sind die kleinen Plagen wahnsinnig fruchtbar. So legt ein Weibchen rund 400 Eier, aus denen nur wenig später Junge schlüpfen. Perfekte Brutstätten sind übrigens – Sie ahnen es – der Müll, Essenreste auf Tellern, klebrige Flecken auf der Arbeitsplatte und – na klar – Obst.

Lesen Sie auch: Blumenerde schimmelt: Warum das gefährlich ist und was Sie jetzt tun sollten! >>

Lesen Sie auch: Handy-Akku zu schnell leer? So sparen Sie ganz einfach Strom bei ihrem Smartphone! >>

Eine Mischung aus Essig und Spülmittel hat sich gegen Fruchtfliegen bewährt.  IMAGO/blickwinkel

Lesen Sie auch: Fensterputzen ohne Streifen: Diese Tipps und Hausmittel machen die Aufgabe zum Kinderspiel >>

Wie kann man vermeiden, dass Fruchtfliegen die gesamte Wohnung besiedeln?

Neben der Tatsache, dass Sie Obst nach dem Einkauf abwaschen und abtrocknen sollten, ist es wirklich wichtig, geeignete Lebensmittel vor allem in den warmen Monaten im Kühlschrank zu lagern. Aber es gibt noch ein paar weitere Kleinigkeiten, die dabei helfen könnten, dass nicht Ihre gesamte Wohnung zum Fruchtfliegen-Nest wird. Verschrauben Sie Pfandflaschen und Altglas wenn möglich, wenn Sie es in der Wohnung lagern. Alternativ: Spülen Sie leere Flaschen und Becher gründlich aus. Auch von Tellern, die in der Küche stehen, sollten Essensreste entfernt werden. Der Müll sollte regelmäßig rausgebracht werden und die Arbeitsflächen direkt nach dem Kochen oder backen gründlich gereinigt werden. So haben die Fruchtfliegen weniger Orte, an denen sie sich richtig wohlfühlen und Nahrung finden.

Lesen Sie auch: Der Kühlschrank stinkt? Mit diesen einfachen Haushalts-Tricks riecht er endlich wieder frisch! >>

Wie wird man Fruchtfliegen wieder los?

Um Fruchtfliegen loszuwerden, gibt es einige Hausmittel. Sie können eine Falle bauen: Decken Sie fast leere Saftgläser und Obstkonserven mit einer Folie ab, stechen Sie dort einige Löcher hinein. Die Fruchtfliegen werden auf der Suche nach Nahrung in die Dose oder das Glas hineinfinden – kommen aber dank der Folie nicht wieder heraus. Tipp 2: Mischen Sie in einem kleinen Schälchen etwas Essig mit einem Schluck Wasser und Spülmittel. Letzteres bricht die Oberflächenspannung des Wassers.

So können sich die Fruchtfliegen laut Nabu nicht auf ihr halten und ertrinken. Tipp 3: Ein beliebter Klassiker gegen Fruchtfliegen ist auch ein Zucker-Hefe-Gemisch. Mit einem Mix aus frischer Hefe (verströmt einen süßlichen Geruch), Wasser, einem Spritzer Spülmittel und einem Teelöffel Zucker kann man Fruchtfliegen gezielt in die Falle locken.

Lesen Sie auch: Rosenkohl wie zu DDR-Zeiten: Diese beiden Rezepte schmecken wie bei Oma! >>

Eine Fruchtfliege im Detail. 
imago/blickwinkel

Lesen Sie auch: Köstliche Kürbis-Carbonara: Dieses Herbstrezept ist cremig und lecker! >>