Die besten Hausmittel für das Fensterputzen. IMAGO/STPP

Haben Sahara-Staub oder Blutregen bei Ihnen auch die Fenster eingesaut? Oder wollten Sie beim Frühjahrsputz ohnehin die Scheiben mal wieder säubern?

Was sind dabei aber die besten Tricks? Und braucht es die chemischen Fensterreiniger dafür wirklich?

Kostengünstig, ökologisch und streifenfrei

Wir haben die besten Hausmittel zusammengetragen, mit denen Sie alle Glasscheiben kostengünstig, ökologisch und streifenfrei sauber bekommen. Vergessen Sie Fensterreiniger und Dampfgeräte, die Ihnen in der Werbung angepriesen werden. Es geht wirklich einfacher, besser und viel billiger.

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Sahara-Staub und Blutregen sind über Deutschland gezogen. Hier ist München orange eingefärbt. dpa/Sven Hoppe

Ein paar grundsätzliche Tipps, die Zeit und Ärger sparen:

- Putzen Sie die Fenster nie bei direkter Sonneneinstrahlung. Das Putzwasser trocknet an der Scheibe sonst viel zu schnell und  hinterlässt Streifen.

- Immer zuerst die Fensterbank und die Fensterrahmen reinigen, damit deren Schmutz nicht frisch geputzte Scheiben wieder einsaut.

- Wenn Sie mit Spülmittel arbeiten, verwenden Sie nur ganz wenig davon. Sonst heißt auch hier das Ergebnis schnell: Schlieren!

- Die verwendeten Putztücher sollten Sie vorher nie mit Weichspüler waschen. Auch das bringt Streifen!

- Beim Trockenpolieren so zügig wie möglich arbeiten. Je schneller Sie sind, desto weniger Schlieren bleiben zurück.

- Ganz wichtig, vor allem wenn Sahara-Staub oder Blutregen die Scheiben verschmutzt haben: Das Putzwasser wechseln, sobald es verdreckt ist. Sonst tragen Sie Schmutz- und Staubpartikel immer wieder auf die Scheiben zurück. Am Wasser sollten Sie wirklich nicht sparen, sondern es oft und großzügig austauschen.

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Es bleiben Streifen? Wasser neutralisieren!

Obwohl Sie gründlich geputzt und alle Tipps oben beachtet haben, bleiben trotzdem immer Schlieren und Streifen zurück? Dann liegt es vermutlich an stark kalkhaltigem Putzwasser. Sie sollten es deshalb mit einem dieser drei Hausmittel neutralisieren:

Essig oder Essigessenz, Spiritus zum Beispiel aus Bio-Alkohol oder Zitronensaft.

So hilft Schwarztee beim Fensterputzen

Schwarztee enthält Gerbstoffe. Die helfen dabei, Fett und zum Beispiel auch Nikotin zu lösen. Sie bilden zudem eine Art Schutzschicht auf dem Glas. Schwarztee ist daher ein superwirksames Hausmittel, das beim Fensterputzen hilft.

Dafür einfach zwei Beutel Schwarztee in eine Tasse mit kochendem Wasser geben und den Tee zehn Minuten ziehen lassen. Anschließend gießen Sie den Tee ins Putzwasser. Noch wirkungsvoller wird die Mischung, wenn Sie den Saft einer Zitrone hinzufügen. Das hilft gegen Schlieren und Streifen.

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Auch Schwarztee und Strumpfhosen können beim Fensterputzen helfen. IMAGO/Jürgen Ritter

Salmiakgeist als Hausmittel zum Fensterputzen

Sind die Fenster sehr schmutzig, dann können Sie auch einen Schuss Salmiak als Hausmittel ins Fensterputzwasser geben. Aber, Vorsicht: Da er Ammoniak enthält, ist der Geruch intensiv und sehr aufdringlich. Sie sollten also anschließend gut lüften.

Zeitungspapier oder Strumpfhosen statt Putzlappen

Natürlich sind gute Putzlappen und Fensterleder super zum Fensterputzen. Aber auch Zeitungspapier und alte Strumpfhosen können  hilfreich sein.

Zeitungspapier: Das Papier tauchen Sie einfach in eine Wasser-Hausmittel-Mischung (siehe oben) und reinigen damit das Fenster. Trockenes Zeitungspapier eignet sich perfekt zum Nachpolieren.

Strumpfhosen: Sind die Scheiben besonders dreckig, kann das feine Gewebe einer Damenstrumpfhose helfen. Damit entfernen Sie auch hartnäckige Verschmutzungen.