Wenn gegrillt wird, kommt bei den meisten Fleisch auf den Rost: Aber: Was kann man noch grillen - und warum sollte man den Grill nicht mit Bier ablöschen? imago/YAY images

Das Wetter ist herrlich, die Temperaturen hoch – viele werden auch am Wochenende viel Zeit im Freien verbringen, dort den Grill anwerfen. Dann kommen Würste und Steaks auf den Rost, dazu gibt’s leckere Beilagen (hier finden Sie ein Rezept für Nudelsalat und ein Rezept für Kartoffelsalat) – und es wird geschlemmt. Beim Grillen schleichen sich aber immer wieder Fehler ein, die Hobby-Köche machen. KURIER verrät die größten Fehlerquellen… und gibt Tipps, wie der Grillabend garantiert noch leckerer wird.

Grill-Fehler: Nicht zu lange grillen – und das Fleisch bitte nicht anstechen!

Die Steaks und Würste brutzeln – und ab und zu zischt es sogar: Immer wieder passiert es, dass Flüssigkeit aus dem Grillgut austritt, die dann auf den glühenden Kohlen verdampft. Das Problem: Wenn beim Grillen Fett heruntertropft und verbrennt, können krebserregende Stoffe entstehen, die sich dann wiederum an der Oberfläche des Essens absetzen.

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Deshalb: Bitte keine Gabel zum Wenden nutzen, damit geht das Fleisch kaputt. Lieber eine Zange verwenden. Das schützt auch davor, dass die Flüssigkeit ausläuft und das Fleisch am Ende trocken wird. Übrigens: Genauso schädlich kann es sein, Fleisch oder Fisch zu lange bei großer Hitze zu grillen, denn auch dabei können krebserregende Stoffe entstehen.

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Falsche Grillanzünder bergen Gefahren für die Gesundheit

Wie zündet man das Feuerchen im Grill richtig an? Daran scheiden sich die Geister. Die einen verwenden Grillanzünder aus der Flasche, entzünden damit ein Riesen-Feuer … irgendwann wird die Kohle schonglühen. Andere setzen auf Holzreste und Kohleanzünder. Allerdings ist es bei vielen synthetischen Grillanzündern möglich, dass beim Verbrennen gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt werden.

Deshalb: Am besten verwendet man Grillanzünder aus gepressten Holzspänen mit Öl oder Wachs und achtet auf das FSC-Siegel. Auch getrocknetes Tannenreisig aus dem Wand gibt eine perfekte Anzündhilfe ab.

So verlockend es auch ist: Das Grillfleisch sollte nicht mit Bier abgelöscht werden. imago/imagebroker

Grill mit Bier ablöschen – DARUM sollten Sie das nicht tun

Es ist ein Fehler, der immer wieder gern gemacht wird: Das Grillfleisch wird zwischendurch immer wieder mit Bier abgelöscht. Aber: Das nutzt dem Geschmack nur wenig – und schadet eher. Denn zum einen wird dadurch auch die Kohle gelöscht, wodurch weniger Hitze ans Fleisch kommt. Zum anderen spült das Bier die Marinade weg und wirbelt Asche auf, die sich dann auf dem Fleisch absetzen kann. Und nicht zuletzt entsteht dadurch auch unnötiger Rauch, der weder gesund noch wohlriechend ist. Also: Besser drauf verzichten!

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Nur Fleisch grillen? Nee! Diese Dinge können auch auf den Grill

Wer grillen will, sollte auf jeden Fall auf gute Fleischqualität achten – lieber weniger bzw. seltener Grillen und dafür etwas mehr Geld für das richtige Fleisch ausgeben. Und: Nicht nur Steaks und Würste können auf dem Grill landen. Auch verschiedene Gemüsesorten, Maiskolben, Brote und sogar Desserts lassen sich auf dem Grill zubereiten. Wer mag, sucht im Netz danach, bringt so mehr Abwechslung aufs Grill-Buffet. Und auch der KURIER bietet verschiedene Grill-Rezepte. Guten Appetit!

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