Gründliches Händewaschen mit Seife ist wichtiger als die Temperatur des Wassers. Auch kaltes Wasser kann Hände keimfrei sauber machen.
Gründliches Händewaschen mit Seife ist wichtiger als die Temperatur des Wassers. Auch kaltes Wasser kann Hände keimfrei sauber machen. IMAGO/imagebroker

Es ist eine der Gretchenfragen im Badezimmer. Besonders jetzt, wo neben Corona wieder zahlreiche andere Infektionskrankheiten die Runde machen und man dennoch mehr denn je aufs Energiesparen achtet, fragen sich viele Menschen: Reicht kaltes Wasser zum Händewaschen aus oder bleiben dann Keime zurück? Der KURIER beantwortet die wichtigsten Fragen zur hygienischen Reinigung der Hände.

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Wann sollte man die Hände waschen?

Eigentlich lernen wir das schon als Kinder, es schadet nicht, sich trotzdem ab und zu darüber bewusst zu werden, wann es Sinn macht, die Hände gründlich zu waschen. Nach dem Toilettengang – das ist jedem klar. Aber auch wenn man von draußen nach Hause kommt, sollte man die Hände gründlich waschen. Ebenso, wenn man rohes Fleisch zubereitet hat, wenn man Kontakt zu Tieren hatte oder zu kranken Menschen. Und natürlich, wenn man sich die Nase geputzt oder man gehustet hat.

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Kann man Hände auch mit kaltem Wasser waschen?

Laut dem Portal infektionsschutz.de hat die Wassertemperatur keinen Einfluss auf die Verringerung der Mikroorganismen auf der Haut. Heißt: Kaltes Wasser tut es auch.

Um die Keimbelastung der Hände zu senken, sind beim Händewaschen andere Faktoren entscheidend. Zum Beispiel die Dauer des Händewaschens und die Benutzung von Seife.

Die Waschsubstanzen darin lösen Keime von der Haut. Und wer Seife verwendet, tendiert dazu, sich die Hände gründlicher einzureiben und abzuwaschen. Dadurch werden Keime mechanisch entfernt – auch unter kaltem Wasser.

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Wichtig beim Händewaschen: Die Fingerzwischenräume nicht vergessen! Wer gründlich die Hände wäscht, kann das auch mit kaltem Wasser tun.
Wichtig beim Händewaschen: Die Fingerzwischenräume nicht vergessen! Wer gründlich die Hände wäscht, kann das auch mit kaltem Wasser tun. Christin Klose/dpa

Was muss man beim Händewaschen beachten, damit die Keime sicher abgetötet werden?

Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel.

Tipp: Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden. Erst danach werden die Hände unter fließendem Wasser wieder abgespült.

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Warum ist es wichtig, die Hände nach dem Waschen abzutrocknen?

Nach dem Händewaschen ist gründliches Abtrocknen wichtig, auch in den Fingerzwischenräumen.

Der Grund: In einer feuchten Umgebung können sich Mikroorganismen besser halten und vermehren. Und noch einen Pluspunkt hat das Abtrocknen der Hände mit einem Handtuch: Durch die Reibung entfernt man zusätzlich die Keime, die noch an den Händen oder im Wasser an den Händen haften.