Elektrische Zahnbürsten entwickeln sich stetig weiter. Viele sind laut Stiftung Warentest „gut“.
Elektrische Zahnbürsten entwickeln sich stetig weiter. Viele sind laut Stiftung Warentest „gut“. Christin Klose/dpa

Ein kurzer Druck auf den Startknopf und schon setzt sich der Bürstenkopf in Bewegung. Zahnbelag abschrubben – das geht mit elektrischen Zahnbürsten besonders gut. Doch welches Modell soll es sein? Immerhin reicht die Preisspanne von weniger als 20 Euro bis zu mehreren Hundert Euro. Sind solche Mega-Preise gerechtfertigt? Oder tut es auch die Einstiegsvariante?

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Welche elektrische Zahnbürste ist die beste – und was kostet sie?

Testsieger ist das Modell „Sonicare 9900 Prestige“ von Philips mit der Note 1,8. Mit einem Preis von 267 Euro ist sie allerdings auch die teuerste Zahnbürste im Test.

Den zweiten Platz teilen sich mit der Note 1,9 zwei Modelle: die Zahnbürste „Oral-B Genius X 20000N“ von Braun (87,50 Euro) und ein weiteres Philips-Modell, „Sonicare 9400“ (185 Euro).

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Was bringen die passenden Apps zu elektrischen Zahnbürsten?

Die drei Testsieger im großen Elektro-Zahnbürsten-Test lassen sich alle per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden. Die passende App wertet dann das Putzverhalten aus, misst die Zeit – und verleiht bei besonderem Fleiß auch mal eine digitale Medaille.

Insgesamt haben die Tester die Putz-Apps von Philips, Oral-B und Playbrush geprüft. Vollständig überzeugt sind die Warentester allerdings von keiner der Apps. Hauptkritikpunkt: Sie senden oft unnötig Daten an Dritte, die als Grundlage für Nutzerprofile verwendet werden könnten. Außerdem warnt Stiftung Warentest: Lassen Sie sich durch Zusatz­funk­tionen der Apps – etwa Musik oder Quizfragen – nicht vom gründlichen Putzen ablenken.

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Gibt es auch günstige elektrische Zahnbürsten, die überzeugen?

Auch Sparfüchse können gute elektrische Zahnbürsten finden. Das Modell „Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional“ von dm ist mit 20 Euro das günstigste Gerät im Test (Note 2,5). Nur wenig teurer ist die „Sonic Toothbrush Model Y7“ von Yunchi (Note 2,3).

Allerdings: Die beiden günstigen Geräte überzeugen zwar in Sachen Zahnreinigung, bei der Handhabung muss man aber Abstriche machen. Das Putzzeitsignal etwa war für die Tester beim Putzen nur schwer zu bemerken.

Große Auswahl. Die Tests der Stiftung Warentest helfen bei der Entscheidung für die richtige elektrische Zahnbürste.
Große Auswahl. Die Tests der Stiftung Warentest helfen bei der Entscheidung für die richtige elektrische Zahnbürste. Stiftung Warentest/Ralph Kaiser

Welche elektrische Zahnbürste passt zu mir?

Auf welche elektrische Zahnbürste Sie setzen sollten, hängt von Ihren Gewohnheiten beim Zähneputzen ab. Manche Zahnärzte raten von elektrischen Zahnbürsten gar ganz ab. Ansonsten haben die Tester der Stiftung Warentest aber einen Tipp für die Auswahl:

Wer beim Schrubben eher bequem unterwegs, setzt am besten auf eine Schallzahnbürste. Denn ihr meist länglicher Bürstenkopf reinigt mit starken Vibrationen gleich mehrere Zähne auf einmal.

Wer beim Zähneputzen ohnehin akribisch vorgeht, kann auch mit einer oszillierend-rotierenden Bürste zurecht kommen. Ihr Bürstenkopf ist klein und rund, sodass jeder Zahn einzeln geputzt werden muss.

Worauf sollte man bei der Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste achten?

Der Preis spielt eine entscheidende Rolle, wenn man sich für eine elektrische Zahnbürste entscheidet. Und das nicht nur bei der Erst-Anschaffung. Prüfen Sie vorab, wie viel Geld man für einen Ersatzbürstenkopf auf den Tisch legen muss. Denn auch hier sind die Preisunterschiede groß. Sie reichen von 1,49 Euro bis hin zu 12,30 Euro.