Eigentlich beeindruckt der Ficus benjamina ganzjährig mit seinem grünen Blätterkleid. IMAGO/blickwinkel

Der Ficus mit seinem wunderbaren grünen Laubkleid schmückt so einige Wohn- und Arbeitszimmer der Deutschen. Er gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Doch wenn der Boden rund um die Birkenfeige erst mal übersät ist mit grünen Blättern, ist guter Rat teuer. Dann geht es der Pflanze meist nicht gut. Was dem Ficus benjamina schadet und worauf Sie achten sollten, erklären wir hier.

Falscher Standort führt zum Blattverlust bei der Birkenfeige

Wenn Sie Ihrem Ficus was Gutes tun wollen, wählen Sie den für ihn besten Standort aus. Denn ein kleines Sensibelchen ist die Pflanze schon. Am besten steht der Ficus auf einem Fensterbrett, aber nicht bei einem Fenster, das zum Durchlüften geöffnet wird. Auch die Wohnungs- oder eine Balkon- oder Terassentür sollte nicht in der Nähe sein.

Dafür darf es gern etwas wärmer sein. Unter 18 Grad mag es die Birkenfeige überhaupt nicht gern. Dafür darf es gern schön hell und sonnig sein. Hat der Ficus diese Bedingungen nicht, kann es schnell passieren, dass er seine schönen grünen Blätter verliert.

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Ficus benjamina verträgt Standortwechsel nicht

Sie haben den Ficus nun an der vermeintlich perfekten Ort gestellt – und trotzdem verliert er seine schönen grünen Blätter? Üben Sie sich in Geduld. Standortwechsel mag die Birkenfeige nämlich gar nicht. Drei bis neun Monate braucht sie, um sich an seine neue Heimat zu gewöhnen und sich zu akklimatisieren. Wer die Pflanze heute im Wohnzimmer und nächste Woche im Schlafzimmer stehen haben will, tut seinem Ficus sicher keinen Gefallen.

Verliert die Birkenfeige ihre Blätter, geht es ihr nicht gut. Was tun? IMAGO/Shotshop

Lichtmangel im Winter lässt die Birkenfeige ihree Blätter verlieren

Der Ficus benjamina mag es warm und hell. Aber nicht zu sonnig. Seine grünen Blätter bekommen schnell Sonnenbrand. Ein Platz am Fenster ist trotzdem die beste Wahl. An einem schattigen Ort verfällt der Ficus leicht in eine Wachstumsdepression und wirft die Blätter ab.

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Das ist auch der Grund, warum der eigentlich immergrüne Baum vor allem im Winter dazu neigt, sich seines Blätterkleides zu entledigen. Was hilft? Im schlimmsten Fall nur künstliches Licht. Mindestens acht Stunden am Tag sollte der Ficus hell stehen. Eine Tageslichtlampe oder eine spezielle Pflanzenlampe schaffen in der grauen Jahreszeit Abhilfe.

Blätter vom Ficus werden gelb – das ist der Grund

In zwei Fallen tappen die meisten Hobby-Gärtner, deren Ficus gelbe Blätter bekommt. Entweder gießen sie ihre Pflanze zu viel oder mit falschem Wasser. Ist ersteres der Fall, nimmt der Ficus seinem Besitzer die sich bildende Staunässe übel. Dann hilft es nur noch, das nasse Substrat vollständig zu entfernen und den Ficus neu einzupflanzen.

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Wird er dann wieder gegossen, nehmen Sie am besten Regenwasser oder entkalktes Leitungswasser. Denn hartes Wasser schadet dem Ficus ebenfalls. Dann sammelt sich der Kalkgehalt in der Erde und die Blätter werden gelb.