Wer seine Spülmaschine immer nur im Eco-Modus laufen lässt, um Wasser und Energie zu sparen, spart an der falschen Stelle. imago images/photothek

Wer nach dem Spülgang in der Maschine sein Geschirr von Hand nachwaschen muss, weil es dreckig wieder herausgenommen wurde, verschwendet nicht nur Wasser, sondern auch eine Menge Zeit. Ärgerlich! Doch was kann man tun, wenn Teller, Tassen und Töpfe immer wieder mit Rest-Dreck aus der Spülmaschine kommen? Was ist die Ursache und wie schafft man Abhilfe? Wir geben Tipps!

Warum wir das Geschirr in der Spülmaschine nicht sauber?

Wenn Sie das Geschirr nach einem fertigen Spülgang trotzdem noch schmutzig aus der Spülmaschine holen, hat das in der Regel mindestens einen der folgenden zwei Gründe: Das Salz ist alle oder der Geschirrspüler an sich ist schlicht zu dreckig.

Wie letztes sein kann? Täglich füllen Sie die Spülmaschine mit dreckigem Geschirr. Aber wann haben Sie sie zum letzten Mal sauber gemacht? Ist sicher lange her. Und genau das ist in vielen deutschen Haushalten ein Problem. Kalkablagerungen sind idealer Nährboden für Bakterien und Pilze. Auch Fett und Speisereste setzen sich in der Maschine ab und verstopfen Sieb und Spülarme.

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Was kann man tun, wann das Geschirr in der Spülmaschine nicht sauber wird?

Reinigen Sie Ihre verschmutzte Spülmaschine: Teuren Spezial-Reiniger braucht es nicht, um den Geschirrspüler wieder richtig sauber zu bekommen. Wer Natron, Essig oder Zitronensäure zu Hause hat, ist bestens ausgerüstet für einen Putz-Einsatz am Geschirrspüler. Als Erstes sollte man Körbe, Spülarme und das Sieb entfernen, um überall gut heranzukommen.

Mischen Sie dann Zitronensäure-Pulver laut Packungsanweisung mit Wasser. Wischen Sie mit dieser Mischung den gesamten Innenraum und die Dichtungsringe gründlich aus. Danach kommen drei Esslöffel Zitronensäure ins Pulverfach. Dieses öffnet sich beim Waschgang später und verhindert, dass die Zitronensäure mit dem Natron regiert (das würde die Keimfrei-Wirkung mindern). Das Natron wiederum verteilen Sie mithilfe eines Siebes im Geschirrspüler – vier bis fünf Esslöffel reichen. Starten Sie ein Programm mit hoher Temperatur und lassen es ohne Geschirr durchlaufen.

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Kinderleicht: In das obere Schubfach der Spülmaschine gehören Gläser oder Schüsseln, die nicht so stark verschmutzt sind. imago/Westend61

Anschließend füllen Sie das Salz im Geschirrspüler auf: Dazu ziehen Sie den unteren Geschirrkorb heraus, um besser an den Drehverschluss mit der Aufschrift „Salz“ heranzukommen. Öffnen Sie diesen und füllen Sie mithilfe eines Trichters Salz nach, bis das Salz im Trichter anfängt, sich zu stauen. Schütten Sie dabei möglichst wenig Salz daneben. Drehverschluss wieder zuschrauben, fertig!

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Nicht das Eco-Programm benutzen: Wer immer nur den Eco-Modus laufen lässt, um Wasser und Energie zu sparen, spart an der falschen Stelle. Vor allem hartnäckiger Schmutz wird so nicht weggespült. Wer unsicher ist, nimmt das Automatik-Programm – das wäscht immer zwischen 40 und 70 Grad Celsius, je nach Verschmutzung der Waschladung. Ansonsten sind Temperaturen von 60 Grad Celsius ausreichend, um auch Bakterien zu beseitigen. Wichtig: Nutzen Sie das Kurzprogramm lieber nicht so häufig, vor allem dann nicht, wenn das Geschirr in der Spülmaschine stark verschmutzt ist – seine Reinigungsleistung reicht in der Regel nicht.

Was sollte man beim Einräumen des Geschirrspülers beachten?

Damit das Geschirr in der Spülmaschine auch wirklich sauber wird, sollte man beim Einräumen nicht schlampen. Wer verkrustete Kochtöpfe in das obere Schubfach stellte, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie dreckig bleiben. Besser: Stellen Sie Geschirr mit hartnäckigen Verschmutzungen nach unten, sensibles Geschirr, wie Gläser, nach oben. Der Wasserstrahl sollte alle Ecken erreichen können. Achten Sie darauf, dass die Spülarme nicht durch zu hohes Geschirr blockiert werden und sich reibungslos drehen können.

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Besteck: Besteck sollte mit dem Griff nach unten in die dafür vorgesehenen Körbe gestellt werden.

Gläser: Gläser vertragen heiße Waschgänge nicht so gut und werden mit der Zeit stumpf. Verwenden Sie für Gläser einen anderen Spülgang als für stark verschmutze Töpfe oder Teller. Ist das nicht möglich, können Sie auch speziellen Glasschutz verwenden.