Der Weihnachtsmann fährt auf einem Elektro-Fahrrad der Deutschen Post zum Weihnachtspostamt. dpa/Soeren Stache

Keine Frage: 2020 war für die Paketbranche ein außergewöhnliches Jahr. 4 Milliarden Sendungen und damit 400 Millionen mehr als 2020 – also rund 13 Millionen ausgelieferte Sendungen am Tag. Das geht aus Zahlen des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik (BIEK) hervor. Er vertritt unter anderem die Paketdienste DPD, GLS, GO!, Hermes und UPS.

Daran wird sich in diesem Jahr vermutlich kaum etwas ändern. Im Gegenteil: Die Corona-Pandemie ist längst nicht überstanden, daher werden viele ihre Weihnachtsgeschenke wahrscheinlich nicht nur online bestellen, sondern die Präsente eher an Freunde oder Verwandte verschicken. Wer will, dass sein Präsent pünktlich zum Fest ankommt, sollte es auch rechtzeitig auf den Weg bringen.

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Briefe und Pakete zu Weihnachten lieber früher abschicken

DHL gibt als spätesten Versandtermin für Pakete und Päckchen innerhalb Deutschlands Montag, den 20. Dezember an. Für Briefe und Postkarten ist der spätmöglichste Einwurf Mittwoch, der 22. Dezember 2021 vor der Briefkastenleerung. Gehen die Briefe ins europäische Ausland, sollten sie bis zum 14. Dezember abgeschickt sein. Außerhalb Europas gilt Dienstag, 7. Dezember als Stichtag.

Pakete und Päckchen in die Nachbarländer sollten bis Mittwoch, 15. Dezember abgegeben werden. Für Frankreich und Italien gilt der 14. Dezember als Stichtag. Für Sendungen in sonstige europäische Länder ist der letzte Abgabetermin am Freitag, 10. Dezember. Außerhalb Europas erreichen Service-Premium-Sendungen, die bis zum 7. Dezember abgegeben werden, ihre Empfänger pünktlich.

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Abgabe von Briefen und Paketen zu Weihnachten am besten bis 12.00 Uhr

Hermes garantiert die deutschlandweite Zustellung bis Heiligabend, wenn Pakete bis zum 20. Dezember im Paketshop abgegeben wurden. Letztmöglicher Termin bei Paketabholungen an der Haustür ist der 20. Dezember. Bei internationalen Sendungen hängt der Stichtag vom Zielland ab.

Auch in diesem Jahr werden zu Weihnachten wieder eine Menge Pakete verschickt. Präsente sollten daher besser rechtzeitig auf den Weg gebracht werden. dpa/Bernd Wüstneck

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DPD rät, Standardpakete bis zum 21. Dezember in einem Paketshop abzugeben. Beim internationalen Versand von Standardpaketen in EU-Länder ist die Frist für eine pünktliche Weihnachtszustellung hier Freitag, der 17. Dezember. Faustregel für die Abgabezeit ist 12.00 Uhr mittags.

Damit alles reibungslos klappt, geht man besser nicht zu Stoßzeiten in die Filialen oder Posthaltereien. DHL bietet Kunden die Möglichkeit, Briefe und Pakete online zu frankieren, etwa mit der entsprechenden App auf dem Smartphone. Auch Hermes und DPD bieten diese Möglichkeit an. Die Paketmarke kann dann zu Hause ausgedruckt werden.

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Keine Zollgrenze mehr für Bestellungen aus dem Ausland

Seit dem 1. Juli sind alle Sendungen aus Ländern außerhalb der EU umsatzsteuerpflichtig. Die Regelung, bei der Kleinsendungen bis zu einem Wert von 22 Euro steuerfrei importiert werden können, gilt nicht mehr, erklärt das Hauptzollamt Magdeburg.

Die Folge: Für jede Ware, die in einem Drittland wie den USA, Großbritannien oder China bestellt wird, müssen Einfuhrabgaben bezahlt werden. Außerdem muss für alle Sendungen aus einem Drittland eine Zollanmeldung abgegeben werden. Diese Aufgabe übernimmt aber in der Regel der zuständige Post- beziehungsweise Kurierdienst.

Dieser bezahlt auch schon die fälligen Einfuhrabgaben an den Zoll. In der Regel müssen Kundinnen und Kunden die Abgaben bei der Zustellung der Sendung bezahlen. Für die Abwicklung erheben Logistikunternehmen unter Umständen eine gesonderte Servicepauschale.