Natron ist ein simples, weißes Pülverchen - aber im Haushalt ein echter Alleskönner. imago/YAY images

Es gibt Dinge, die gehören einfach in jeden Küchenschrank – vor allem, wenn es um Backzutaten geht. Vanillezucker, Backpulver, Trockenhefe finden sich wohl in jedem gut sortierten Zutaten-Regal… aber auch Natron! Was viele nicht wissen: Das weiße Pülverchen, dass es für wenig Geld im Supermarkt gibt, ist ein echter Alleskönner! Ob zum Putzen, Kochen oder gegen Schweißfüße… sogar zum Rasieren kann man Natron benutzen. Hier kommen fünf geniale Tipps.

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Putzen mit Natron: Wundermittel gegen hartnäckige Ablagerungen

Jeder kennt es: Selbst in einer gut gepflegten Spüle sammeln sich irgendwann immer Ablagerungen, die sich mit Schwamm und Lappen nur schwer entfernen lassen. Natron hilft. Einfach das Pulver großzügig im Spülbecken verteilen, mit etwas Zitronensaft beträufeln. Es zischt, es blubbert – und das Triebmittel entfaltet seine Wirkung. Etwa eine halbe Stunde einziehen lassen, dann das Spülbecken mit einem Lappen oder Schwamm auswischen und abspülen. Blitzblank!

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Karotten schälen und Gemüse kochen mit Natron – so geht’s!

Auch beim Gemüse kann Natron ein angenehmer Helfer sein. Beispiel: Karotten. Wer pro Liter Kochwasser etwa einen Teelöffel Natron zu den Karotten gibt, braucht sie nicht schälen, sondern kann sie danach einfach häuten! Das Triebmittel sorgt dafür, dass sich die Schale löst. Bei anderem Gemüse sorgt Natron für eine frische Farbe: Wer etwa Bohnen, Spinat oder Kohl mit Zugabe von etwas Natron kocht, erhält das saftige Grün.

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Limonade selber machen mit Natron – hier ein Rezept für Zitronenlimo

Aus Natron lässt sich auch eine ganz einfache, aber sehr schmackhafte Zitronenlimonade herstellen. Und das geht so: 2 Esslöffel Zitronensaft in ein Glas mit 200 Milliliter kaltem Wasser einrühren. Einen Esslöffel Zucker hinzufügen und gut durchrühren. Dann einen halben Teelöffel Natron einrühren… fertig ist die Zitronenlimonade! Sie schmeckt herrlich frisch und spritzig, kann auch mit Eis serviert werden. Prost! Übrigens: Auch in Heißgetränken macht sich Natron gut: Beim Kaffeekochen macht eine Messerspitze Natron das Wasser weicher – dann schmeckt der Kaffee besser.

Ans Wasser, Natron, Zucker und Zitronensaft lässt sich eine einfache, aber sehr leckere Zitronenlimonade herstellen. imago/Shotshop

Kühlschrank und Geschirrspüler: Natron beseitigt Gerüche in der Küche

Jeder kennt es: Manche Haushaltsgeräte nehmen nach einiger Zeit einen unangenehmen Geruch an. Etwa Geschirrspüler oder Kühlschrank. Wer diese Düfte neutralisieren will, kann Natron nutzen. Beispiel Kühlschrank: Wer die Flächen im Schrank regelmäßig mit einer Mischung aus Natron und Wasser abwischt, sorgt dafür, dass die Gerüche der Lebensmittel nicht angenommen werden. Im Geschirrspüler hilft es, ab und zu eine Handvoll Natron in die leere Maschine zu geben.

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Natron gegen Schweißfüße: So wird das Triebmittel zum Schuh-Deo

Nicht nur in der Küche kann man Natron einsetzen. Mit dem Pulver kann jeder auch den eigenen Schweißfüßen den Kampf ansagen! Es soll helfen, etwas Natron in die Schuhe zu streuen und nach dem Tragen wieder zu entfernen. Das beseitigt den Fußgeruch beziehungsweise sorgt dafür, dass er gar nicht erst entstehen und sich festsetzen kann. Wer die Füße selbst auffrischen will, sollte ein Fußbad mit einem Teelöffel Natron versetzen.

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