Bettwanzen sind rund fünf Millimeter groß - und fallen oft erst nach den ersten Bissen auf. imago/Blickwinkel

Insekten gibt es wohl in jedem Haushalt – gerade jetzt, wenn es wärmer wird, haben wir wieder öfter mit Fliegen, Mücken, Spinnen und Co. zu tun. All diese Tierchen sind recht unproblematisch, man kann sich mit ihnen arrangieren. Nicht aber mit denen: Bettwanzen! Vor allem in Großstädten wie Berlin sind sie weit verbreitet, denn durch weltweites Reisen eroberten die Plagegeister den Globus. Aber: Woran erkennt man, ob die eigene Wohnung befallen ist?

Wichtige Tipps: Wie erkennt man, ob man Bettwanzen hat?

Dafür gibt es verschiedene Anzeichen. Die meisten Menschen stellen leider Bettwanzen erst dann fest, wenn es eigentlich zu spät ist – wenn sie also in der Nacht gebissen werden. Bettwanzenbisse sehen aber ganz besonders aus: Die Wanzen krabbeln über die Haut, suchen nach geeigneten Blutgefäßen, hinterlassen dabei oft mehrere Bisse in einer Reise, genannt „Wanzenstraße“.

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Wer so etwas feststellt, sollte sich auf die Suche nach den Tierchen begeben. Laut der Website „bettwanzenproblem.de“ haben die Plagegeister eine Größe von ungefähr fünf Millimetern. Mit Blut vollgesogen können sie auch bis zu einen Zentimeter groß werden. Der Körper ist rotbraun gefärbt – und die Wanzen haben auf ihrem Körper Linien, die an eine Leiter erinnern. Sie sind nachtaktiv, kommen nur aus ihren Verstecken, wenn sie es zum Blutsaugen auf einen Wirt abgesehen haben.

Wer also glaubt, Wanzen zu haben, muss vor allem die unscheinbaren Stellen durchsuchen. Die Tiere verstecken sich in schmalen Ritzen und kleinen Löchern im Bettgestell, aber auch hinter Fußbodenleisten, hinter Bildern, Lichtschaltern und Steckdosen. Sie lassen sich aber nicht nur so erkennen, sondern hinterlassen auch Spuren. Wer etwa schwarz gesprenkelte Flecken auf dem Bettgestell findet, der hat womöglich den Kot der Wanzen entdeckt. Wenn sich die Tiere versteckt halten, ist dieser meist ein eindeutiges Zeichen, auch ohne lebende Wanze.

Auch Blutflecken auf dem Bettlaken können ein Hinweis auf Bettwanzen sein

Ein untrügliches Zeichen sind oft auch häufiger auftretende Blutflecken auf dem Bettlaken. Sie entstehen, wenn eine Wanze zubeißt, sich mit Blut vollsaugt – und wir uns im Schlaf drehen. Dabei kann es passieren, dass die volle Wanze zerquetscht wird, was den Blutfleck hinterlässt.

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Und: Auch Bettwanzeneier – sie sind mit bloßem Auge sehr schwer zu erkennen – und die Häute der Tiere können ein Indiz sein. Ist der Befall einmal da, sollten Sie die Insekten aber auf keinen Fall mit Hausmitteln oder eigenen Experimenten bekämpfen, sondern professionelle Hilfe suchen.

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