Muss an diesem Donnerstag ein dickes Minus bei der Stadion AG verkünden – Unions Vizepräsident Oskar Kosche. imago/Matthias Koch

Die reinen Zahlen auf der Jahreshauptversammlung der Stadion Betriebs AG – Donnerstag, 19 Uhr, Alte Försterei –, die Union-Vize und AG-Chef Oskar Kosche vorstellen muss, werden wohl keine Jubelstürme hervorrufen. Zum zweiten Mal in Folge nach der Spielzeit 2019/20 schreiben die Eisernen ein fettes Minus bei ihrer Heimspielstätte. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2020/2021 summiert sich auf 1.534.549,41 Millionen Euro.

Nicht ganz unerwartet. Die Mindereinnahmen durch die Pandemie schlagen hier kräftig zu Buche. Das Geld ist knapp in Corona-Zeiten ohne Massenveranstaltungen und Events. Gilt für alle Betriebe, die mit Kulturgütern, Fußball oder größeren Veranstaltungen wie Seminaren, Tagungen und Ähnlichem ihre Brötchen verdienen.

Unions Gesamtverlust jetzt 3 Millionen

Mit den neuen 1,5 Millionen Euro an Fehlbetrag addiert sich das Gesamtdefizit der Stadion AG  auf etwas mehr als 3 Millionen Euro. In der Vorsaison war der Verlust deutlich geringer ausgefallen, hatte „nur“ etwas mehr als 600.000 Euro betragen. Da allerdings hatten die Eisernen ja nahezu nur ein Drittel ihrer Kicks als Geisterspiele – fünf von 17 – austragen müssen, ein Dutzend lief unter Vollauslastung.

Nur zur Erinnerung: Die Eisernen betreiben die Alte Försterei von Haus aus nicht mit der Absicht auf Gewinnmaximierung. Die Stadion AG soll vornehmlich Mittel für den Spielbetrieb requirieren und nicht dem Finanzamt dienlich sein, wie Union-Boss Dirk Zingler schon häufiger öffentlich betont hat.

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