Da hilft kein Ärgern und kein böses Grollen ... Unions Keeper Loris Karius wird das Arminia-Spiel nur von der Bank aus verfolgen dürfen. Foto: dpa/Andreas Gora

Es hatte sich abgezeichnet. Auch wenn der Herausforderer zuletzt Pluspunkte gesammelt hatte. Eiserne Rolle rückwärts im Tor. Loris Karius muss nach zuletzt drei Spielen in Folge und nur einem Gegentor zurück auf die Bank. Stammkeeper Andreas Luthe soll auf der Alm wieder im Kasten stehen. „Andi konnte im Training alles machen. Von daher steht nichts im Wege ins Tor zurückzukommen. Noch müssen wir das Abschlusstraining abwarten, aber er konnte alle Einheiten absolvieren und hat einen guten Eindruck gemacht“, legte sich Unions Trainer Urs Fischer fest.

Keine leichte Entscheidung, das räumte der 55-Jährige ein, aber eine, die ihm logisch erscheint. „Loris hat es gut gemacht hat, aber er hat profitiert von den Umständen. Weil Andi einen Krankheitsfall in der Familie hatte. Das muss man dann schon auch sehen“, so Unions Trainer mit eindeutigen Worten.

Ich weiß, ich nerve. Noch habe wir den Klassenerhalt nicht.

Trainer Urs Fischer bleibt sich treu

Positiv zudem, dass Grischa Prömel im Training alles mitmachen konnte. Sein Mitwirken im Spiel eins nach Uwe Neuhaus bei der Arminia steht nichts mehr im Weg. Weiter will Fischer gar nicht denken. Auch nicht, ob es in der kommenden Saison wieder zu einer Stadtmeisterschaft kommen könnte. „In erster Linie schauen wir auf uns. Das bedeutet Klassenerhalt. Ich weiß, ich nerve. Aber dieses Ziel haben wir noch nicht erreicht, die Aufgabe ist noch nicht gelöst“, so der 55-Jährige, dem es überhaupt nichts ausmacht, wie eine Schallplatte mit Sprung zu klingen. Er weiß aber auch, ein Dreier in Bielefeld – und dann sind die Eisernen durch.