Unions Taiwo Awoniyi hat auf der Insel Begehrlichkeiten geweckt.
Unions Taiwo Awoniyi hat auf der Insel Begehrlichkeiten geweckt. imago/Contrast

Es geht los. Das Geschacher um Unions treffsichersten Angreifer Taiwo Awoniyi nimmt kurz vor dem Köln-Spiel der Köpenicker an diesem Freitag (20.30 Uhr, DAZN) erstmals Formen an. Einschlägige Sportplattformen wie goal.com berichten über das Interesse von mindestens drei Premiere-League-Klubs am Nigerianer. Und es stehen für eiserne Verhältnisse schwindelerregende Summen im Raum.

Dass der 24-Jährige, dem noch ein Treffer fehlt, um den Köpenicker Bundesliga-Rekord von Sebastian Anderson mit zwölf Buden in einer Spielzeit einzustellen, vom Fußball auf der Insel träumt, ist hinlänglich bekannt. Nun sickern erstmals Namen durch. West Ham, Southampton und das schwer neureiche Newcastle United liebäugeln mit einer Verpflichtung. Von um die 30 Millionen Euro Ablöse wird gemunkelt.

Irre Scheich-Millionen winken Union

Peanuts vor allem für die von einem saudi-arabischen Konsortium im Oktober des Vorjahres übernommenen Magpies (Elstern) aus Newcastle. Die Scheichs wollen die Nordenglänger so stark aufrüsten, dass man mit Manchester City und Liverpool wetteifern kann.

Selbst wenn man davon die 3 Millionen Euro abzieht, die Liverpool beim Weiterverkauf des Nigerianers noch einstreichen würde, wäre es immer noch ein tolles Geschäft für die Eisernen. 6,5 Millionen Euro flossen im vergangenen Sommer von der Spree an den River Mersey zu den Reds. Es wäre also eine Vervierfachung der ursprünglich investierten Summe.

Für Ruhnert ist keiner unverkaufbar

Kaum vorstellbar, dass Union sich so einen Batzen Kohle entgehen lässt (entgehen lassen kann). „Unverkäuflich ist überhaupt kein Spieler“, hatte Unions Manager Oliver Ruhnert ja stets betont. In diesem Winter füllten die Köpenick ja auch die Kasse, strichen für Marvin Friedrich (nach Gladbach) und Max Kruse (nach Wolfsburg) rund 10,5 Millionen Euro. Also nur ein Drittel dessen, was jetzt Awoniyi einspielen könnte.

Mit dem Geld könnten die Köpenicker ihrerseits wieder kräftig auf dem Transfermarkt zulangen. Denn ein geeigneter Nachfolger für den vierfachen nigerianischen Nationalspieler wird nicht gerade billig werden. Vor allem, wenn man weiß, dass der Suchende gerade richtig Schotter auf Tasche hat. Das treibt für gewöhnlich die Preise nach oben.

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